<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Krankheitsbilder Archiv - Klinikum Fulda</title>
	<atom:link href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Jan 2024 11:13:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Tränenwegsstenose / Verschluss der Tränenwege</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/traenenwegsstenose-verschluss-der-traenenwege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 11:13:58 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_krankheitsbilder&#038;p=17823</guid>

					<description><![CDATA[<p>Verschluss der Tränenwege (Tränenwegsstenose) bei Kindern Bei Neugeborenen und Kleinkindern kann es vorkommen, dass der Tränen-Nasen-Kanal nicht vollständig geöffnet ist. Bei der Geburt ist er meist noch durch eine dünne Membran verschlossen (sog. Hasner-Membran), die sich in den ersten Lebenswochen spontan öffnet. Geschieht dies nicht, können die Tränen nicht richtig abfließen und es kommt zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/traenenwegsstenose-verschluss-der-traenenwege/">Tränenwegsstenose / Verschluss der Tränenwege</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verschluss der Tränenwege (Tränenwegsstenose) bei Kindern</strong></p>
<p>Bei Neugeborenen und Kleinkindern kann es vorkommen, dass der Tränen-Nasen-Kanal nicht vollständig geöffnet ist. Bei der Geburt ist er meist noch durch eine dünne Membran verschlossen (sog. Hasner-Membran), die sich in den ersten Lebenswochen spontan öffnet. Geschieht dies nicht, können die Tränen nicht richtig abfließen und es kommt zu einem Rückstau, der zu Entzündungen führen kann. Im ersten Lebensjahr empfehlen wir zunächst durch tägliche Massagen im Bereich des Lidwinkels in Richtung Nase die selbstständige Öffnung der Membran zu fördern. Sollte sich hierdurch bis zum 12. Lebensmonat keine Besserung gezeigt haben, kann mit einer sanften und effektiven Behandlung, der Tränenwegsspülung und – Sondierung mit Einlage eines Silikonschlauches dieses bei Kindern häufig auftretende Problem behoben werden.</p>
<p>Unsere Klinik für Augenheilkunde am Klinikum Fulda ist darauf spezialisiert, Ihrem Kind mit dieser schonenden Methode zu helfen. Wir wissen, dass medizinische Eingriffe gerade bei Kindern mit Sorgen und Fragen verbunden sind. Deshalb möchten wir Ihnen einen Einblick geben, was die Behandlung beinhaltet und wie wir für den Komfort und die Sicherheit Ihres Kindes sorgen.</p>
<p><strong>Tränenwegserkrankungen bei Erwachsenen</strong></p>
<p>Bei Erwachsenen können Tränenwegserkrankungen durch verschiedene Faktoren wie Entzündungen, Verletzungen, altersbedingte Veränderungen oder Tumore ausgelöst werden. Eine der häufigsten Erkrankungen ist die Tränenwegsstenose, bei der der Tränen-Nasenkanal verengt und der Tränenabfluss behindert ist. Dies führt häufig zu Tränenträufeln, wiederkehrenden Entzündungen und kann das Sehvermögen beeinträchtigen.</p>
<p>In unserer Klinik für Augenheilkunde am Klinikum Fulda bieten wir spezialisierte Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten bei Erkrankungen der Tränenwege an. Nach einer gründlichen Untersuchung, die neben der Spaltlampenuntersuchung auch bildgebende Verfahren wie (digitale) Dakryozystographie, Tränenwegsendoskopie, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) sowie Biopsien umfassen kann, entwickeln wir einen individuellen Behandlungsplan.</p>
<p>Zur Behandlung einer Tränenwegsstenose können konservative Methoden wie Tränenwegsmassagen oder entzündungshemmende Medikamente eingesetzt werden. In fortgeschrittenen Fällen oder bei Versagen der konservativen Methoden bieten wir minimal-invasive Eingriffe an. Dazu gehören Tränenwegsspülungen, Tränenwegssondierungen, Tränenwegsendoskopien und die Dacryocystorhinostomie (DCR), ein chirurgischer Eingriff, bei dem ein neuer Weg für den Tränenabfluss geschaffen wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/traenenwegsstenose-verschluss-der-traenenwege/">Tränenwegsstenose / Verschluss der Tränenwege</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzhauterkrankungen</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/netzhauterkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 09:56:42 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_krankheitsbilder&#038;p=17504</guid>

					<description><![CDATA[<p>Netzhauterkrankungen Netzhauterkrankungen beeinträchtigen das Sehvermögen und können zur Erblindung führen. Eine der häufigsten Netzhauterkrankungen ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die bei älteren Menschen auftritt. Sie führt zu einer Schädigung der Makula, dem zentralen Bereich der Netzhaut, was eine Beeinträchtigung des scharfen Sehens verursacht. Ein weiteres häufiges Problem ist der retinale Venenverschluss, bei dem das Blut [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/netzhauterkrankungen/">Netzhauterkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Netzhauterkrankungen</h1>
<p>Netzhauterkrankungen beeinträchtigen das Sehvermögen und können zur Erblindung führen. Eine der häufigsten Netzhauterkrankungen ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die bei älteren Menschen auftritt. Sie führt zu einer Schädigung der Makula, dem zentralen Bereich der Netzhaut, was eine Beeinträchtigung des scharfen Sehens verursacht.</p>
<p>Ein weiteres häufiges Problem ist der retinale Venenverschluss, bei dem das Blut aus der Netzhaut nicht mehr richtig abfließen kann. Dies kann zu einem plötzlichen Verlust des Sehvermögens oder zu einer bleibenden Schädigung der Netzhaut führen.</p>
<p>Eine weitere seltenere Netzhauterkrankung ist die pachychoroid Erkrankung, die durch eine Veränderung der Blutversorgung der Netzhaut verursacht wird. Diese Veränderung kann zu einer Vergrößerung des Bereichs um die Netzhaut herum führen, was das Risiko von Schäden an der Netzhaut erhöht.</p>
<p>Es ist wichtig, frühzeitig Anzeichen von Netzhauterkrankungen zu erkennen und eine rechtzeitige Behandlung zu erhalten, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und eine Beeinträchtigung des Sehvermögens zu vermeiden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/netzhauterkrankungen/">Netzhauterkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schwere Verletzungen und Verätzungen der Augen</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/schwere-verletzungen-und-veraetzungen-der-augen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 09:43:57 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_krankheitsbilder&#038;p=17501</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schwere Verletzungen und Verätzungen der Augen Traditionell ist die Augenklinik des Klinikums Fulda ein überregionales Zentrum für schwere und schwerste Verbrennungen und Verätzungen des Auges und der Lider. Das therapeutische Spektrum reicht von der intensivierten Tropftherapie z.B. mit Eigenserum-Augentropfen bis hin zu der wiederherstellenden Lidchirurgie oder dem Einsetzen einer künstlichen Hornhaut.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/schwere-verletzungen-und-veraetzungen-der-augen/">Schwere Verletzungen und Verätzungen der Augen</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Schwere Verletzungen und Verätzungen der Augen</h1>
<p>Traditionell ist die Augenklinik des Klinikums Fulda ein überregionales Zentrum für schwere und schwerste Verbrennungen und Verätzungen des Auges und der Lider.</p>
<p>Das therapeutische Spektrum reicht von der intensivierten Tropftherapie z.B. mit Eigenserum-Augentropfen bis hin zu der wiederherstellenden Lidchirurgie oder dem Einsetzen einer künstlichen Hornhaut.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/schwere-verletzungen-und-veraetzungen-der-augen/">Schwere Verletzungen und Verätzungen der Augen</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grüner Star (Glaukom)</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/gruener-star-glaukom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 08:15:52 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_krankheitsbilder&#038;p=17490</guid>

					<description><![CDATA[<p>Grüner Star (Glaukom) Lässt sich der Augendruck durch Augentropfen nicht ausreichend senken, kann heutzutage mit äußerst gewebeschonenden Operationsverfahren der Augendruck sicher und langanhaltend gesenkt werden. Je nach Ausgangslage kommen verschiedene Methoden zur Anwendung. Einen besonderen Stellenwert haben die Mikroimplantate und Mikrokatheter erreicht, die teilweise so klein sind, dass sie mit dem menschlichen Auge ohne Vergrößerung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/gruener-star-glaukom/">Grüner Star (Glaukom)</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Grüner Star (Glaukom)</h1>
<p>Lässt sich der Augendruck durch Augentropfen nicht ausreichend senken, kann heutzutage mit äußerst gewebeschonenden Operationsverfahren der Augendruck sicher und langanhaltend gesenkt werden. Je nach Ausgangslage kommen verschiedene Methoden zur Anwendung. Einen besonderen Stellenwert haben die Mikroimplantate und Mikrokatheter erreicht, die teilweise so klein sind, dass sie mit dem menschlichen Auge ohne Vergrößerung kaum noch zu erkennen sind. Wir führen sämtliche operativen Eingriffe und Lasermaßnahmen bei den verschiedenen Formen des Grünen Stars (Glaukom) einschließlich Kanaloplastik durch.</p>
<h3>Was ist ein Glaukom?</h3>
<p>Ein Glaukom (auch Grüner Star genannt) ist eine Erkrankung, die den Sehnerv Ihres Auges schädigt. Ein erhöhter Augeninnendruck ist ein wichtigen Risikofaktor für ein Glaukom. Das Glaukom ist eine der Hauptursachen für Erblindung bei Menschen über 60 Jahren. Eine Erblindung aufgrund eines Glaukoms lässt sich jedoch häufig durch eine frühzeitige Behandlung verhindern.</p>
<p><strong>Es gibt zwei Haupttypen von Glaukom</strong></p>
<ul>
<li>Primäres Offenwinkelglaukom<br />
Dies ist die häufigste Form des Glaukoms. Es tritt allmählich auf, wenn das Auge Flüssigkeit nicht so gut abfließen lässt, wie es sollte (wie ein verstopfter Abfluss). Infolgedessen baut sich ein Augendruck auf und beginnt, den Sehnerv zu schädigen. Diese Art von Glaukom ist schmerzlos und verursacht zunächst keine Veränderungen der Sehkraft.<br />
Manche Menschen können Sehnerven haben, die für normalen Augendruck empfindlich sind. Das bedeutet, dass ihr Risiko, ein Glaukom zu bekommen, höher ist als normal. Regelmäßige Augenuntersuchungen sind wichtig, um frühe Anzeichen einer Schädigung des Sehnervs zu finden.</li>
<li>Winkelblockglaukom (auch &#8222;Glaukom mit geschlossenem Winkel&#8220; oder &#8222;Engwinkelglaukom&#8220; genannt)<br />
Dieser Typ tritt auf, wenn die Iris sehr nahe am Abflusswinkel des Auges liegt. Die Iris kann schließlich den Drainagewinkel blockieren. Man kann sich das wie ein Stück Papier vorstellen, das über einen Abfluss eines Waschbeckens gleitet. Wenn der Abflusswinkel vollständig blockiert wird, steigt der Augendruck sehr schnell an. Dies nennt man einen akuten Glaukom-Anfall. Es handelt sich um einen echten Augennotfall, und Sie sollten sofort Ihren Augenarzt anrufen, da Sie sonst erblinden könnten.</li>
</ul>
<p>Anzeichen eines akuten Glaukomanfalls mit akutem Verschlusswinkel sind plötzliches Verschwommensehen, regenbogenfarbige Erscheinung rund um Lichtquellen (Halos), starke Augenschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit bis Erbrechen.</p>
<p>Viele Menschen mit einem Winkelblockglaukom entwickeln diesen auch nur langsam. Dies wird als chronisches Winkelblockglaukom bezeichnet. Zuerst gibt es keine Symptome, so dass sie erst dann wissen, dass sie es haben, wenn die Schädigung schwerwiegend ist oder sie einen Anfall haben.<br />
Das Winkelblockglaukom kann zur Erblindung führen, wenn es nicht sofort behandelt wird. Es handelt sich um einen augenärztlichen Notfall mit Erblindungsgefahr.</p>
<h3>Symptome eines Glaukoms</h3>
<p><strong>Offenwinkelglaukom</strong><br />
Beim Offenwinkelglaukom gibt es im Frühstadium keine Warnzeichen oder offensichtliche Symptome. Im weiteren Verlauf der Erkrankung entwickeln sich blinde Flecken in Ihrem peripheren Sehen.<br />
Die meisten Menschen mit einem Offenwinkelglaukom bemerken keine Veränderung ihres Sehvermögens, bis die Schädigung recht schwerwiegend ist. Aus diesem Grund wird das Glaukom oft als &#8222;stiller Dieb des Sehvermögens&#8220; bezeichnet. Regelmäßige Augenuntersuchungen können dabei helfen, diese Krankheit zu finden, bevor Sie Ihr Sehvermögen verlieren.</p>
<p><strong>Winkelverschlussglaukom</strong><br />
Menschen mit einem Risiko für ein Winkelblockglaukom zeigen vor einem Anfall in der Regel keine Symptome. Einige frühe Symptome einer Attacke können verschwommenes Sehen, Halos, Kopfschmerzen oder Augenschmerzen sein.</p>
<p><strong>Normaldruckglaukom</strong><br />
Menschen mit einem &#8222;Normaldruckglaukom&#8220; haben einen Augendruck, der innerhalb normaler Bereiche liegt, zeigen jedoch Anzeichen eines Glaukoms, wie blinde Flecken in ihrem Gesichtsfeld und eine Schädigung des Sehnervs.</p>
<p><strong>Glaukomverdacht</strong><br />
Einige Menschen haben keine Anzeichen einer Schädigung, haben aber einen höheren als den normalen Augendruck (sog. okuläre Hypertension). Diese Patienten gelten als &#8222;Glaukomverdächtig&#8220; und haben ein höheres Risiko, letztendlich ein Glaukom zu entwickeln. Jeder, bei dem die Verdachtsdiagnose Glaukom besteht, sollte regelmäßig augenärztlich kontrolliert werden. So können Veränderungen im Verlauf festgestellt und gegebenenfalls eine Behandlung eingeleitet werden.</p>
<h3>Ursachen des Glaukoms</h3>
<p>Ihr Auge bildet ständig Kammerwasser. Wenn neues Kammerwasser in das Auge fließt, sollte die gleiche Menge abfließen. Die Flüssigkeit fließt durch einen Bereich ab, der als Drainagewinkel bezeichnet wird. Dieser Prozess hält den Druck im Auge (den so genannten intraokularen Druck) stabil. Wenn der Drainagewinkel jedoch nicht richtig funktioniert, sammelt sich immer mehr Flüssigkeit an. Der Druck im Inneren des Auges steigt an und schädigt den Sehnerv.<br />
Der Sehnerv besteht aus mehr als einer Million winziger Nervenfasern. Er ist wie ein elektrisches Kabel, das aus vielen kleinen Drähten besteht. Wenn diese Nervenfasern absterben, entwickeln sich blinde Flecken im Sehvermögen. Diese blinden Flecken werden möglicherweise erst bemerkt, wenn die meisten der Sehnervenfasern abgestorben sind. Wenn alle Fasern absterben, besteht die Gefahr der Erblindung.</p>
<h3>Diagnose des Glaukoms</h3>
<p>Die Früherkennung durch regelmäßige und vollständige Augenuntersuchungen ist der Schlüssel zum Schutz der Sehkraft vor glaukombedingten Schäden. Eine vollständige Augenuntersuchung umfasst fünf gängige Tests zur Erkennung eines Glaukoms. Es ist wichtig, die Augen regelmäßig untersuchen zu lassen. Ab einem Alter von 40 Jahren wird empfohlen, ein Basis-Augenscreening durch zu führen. Frühe Anzeichen von Augenkrankheiten und Veränderungen der Sehkraft können bereits in diesem Alter auftreten.</p>
<h3>Tonometrie</h3>
<p>Die Tonometrie misst den Druck in Ihrem Auge. Bei der Tonometrie werden Augentropfen verwendet, um das Auge zu betäuben.Ein Gerät namens Tonometer wird verwendet, um den Innendruck des Auges zu messen. Ein kleiner Druck wird durch ein winziges Gerät auf das Auge ausgeübt.<br />
Der Bereich für den Normaldruck beträgt 12-22 mmHg (&#8222;mmHg&#8220; bezieht sich auf Millimeter Quecksilber, eine Skala zur Aufzeichnung des Augendrucks). Bei den meisten Glaukomfällen wird ein Druck von mehr als 20 mmHg diagnostiziert. Bei einigen Menschen kann ein Glaukom jedoch bei einem Druck zwischen 12 und 22 mm Hg auftreten. Der Augendruck ist bei jeder Person verschieden und unterliegt einer tageszeitlichen Schwankung.</p>
<h3>Ophthalmoskopie</h3>
<p>Dieses diagnostische Verfahren hilft, den Sehnerv auf Schäden durch das Glaukom zu untersuchen. Augentropfen werden verwendet, um die Pupille zu erweitern, so dass es möglich wird, Form und Farbe des Sehnervs zu untersuchen.<br />
Die Untersuchung findet an der Spaltlampe statt, um den Sehnerv zu beleuchten und zu vergrößern. Wenn der Augeninnendruck nicht im normalen Bereich liegt oder wenn der Sehnerv ungewöhnlich aussieht, werden i.d.R. ein oder zwei weitere Glaukomuntersuchungen durchführt: Perimetrie und Gonioskopie.</p>
<h3>Perimetrie</h3>
<p>Die Perimetrie ist ein Gesichtsfeldtest, der eine Karte des vollständigen Gesichtsfeldes erstellt. Dieser Test dient dabei festzustellen, ob das Sehvermögen durch ein Glaukom beeinträchtigt ist. Während dieses Tests werden Sie gebeten, geradeaus zu schauen, da in verschiedenen Bereichen des peripheren Sehens wiederholt ein Lichtpunkt dargestellt wird. Dies hilft, eine &#8222;Landkarte&#8220; des Sehens zu zeichnen.<br />
Möglicherweise wird der Test wiederholt, um zu sehen, ob die Ergebnisse bei der nächsten Kontrolle die gleichen sind. Nach der Diagnose eines Glaukoms werden Gesichtsfeldtests in der Regel ein bis zwei Mal pro Jahr durchgeführt, um festzustellen, ob sich die Sehkraft verändert hat.</p>
<h3>Gonioskopie</h3>
<p>Diese diagnostische Untersuchung hilft festzustellen, ob der Winkel, in dem die Iris auf die Hornhaut trifft, offen und weit oder eng und geschlossen ist. Während der Untersuchung werden Augentropfen verwendet, um das Auge zu betäuben. Eine handgehaltene Kontaktlinse wird sanft auf das Auge gesetzt. Diese Kontaktlinse hat einen Spiegel, der dem Arzt anzeigt, ob der Winkel zwischen Iris und Hornhaut geschlossen und blockiert (ein mögliches Anzeichen für einen geschlossenen Winkel oder ein akutes Glaukom) oder weit und offen (ein mögliches Anzeichen für einen offenen Winkel, chronisches Glaukom) ist.</p>
<h3>Pachymetrie</h3>
<p>Die Pachymetrie ist ein einfacher Test zur Messung der Dicke Ihrer Hornhaut &#8211; dem klaren Fenster an der Vorderseite des Auges. Die Pachymetrie kann bei der Diagnose helfen, da die Hornhautdicke das Potenzial hat, die Messungen des Augendrucks zu beeinflussen. Mit dieser Messung kann die Augeninnendruckmessung noch besser eingeschätzt werden. Das Verfahren dauert nur etwa eine Minute, um beide Augen zu messen.</p>
<h3>Augendruckprofil stationär</h3>
<p>Da der Augendruck tageszeitlichen Schwankungen unterliegt, kann es sinnvoll sein, den Augendruck außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten zu messen. Daher erfolgt eine stationäre Aufnahme in der Klinik mit frühmorgen- und spätabendlichen bzw. nächtlichen Druckmessungen. Nicht selten werden erhöhte Augendrücke erst bei diesen Messungen diagnostiziert.</p>
<h3>Warum gibt es so viele diagnostische Untersuchungen?</h3>
<p>Die Diagnose eines Glaukoms ist nicht immer einfach, und eine sorgfältige Beurteilung des Sehnervs ist für die Diagnose und Behandlung nach wie vor unerlässlich. Das wichtigste Anliegen ist der Schutz Ihrer Sehkraft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/gruener-star-glaukom/">Grüner Star (Glaukom)</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tumoren der Hirnhäute (Meningeome)</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/tumoren-der-hirnhaeute-meningeome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 09:12:14 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_krankheitsbilder&#038;p=16005</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei Meningeomen handelt es sich in der überwiegenden Zahl um gutartige Neubildungen der Hirnhäute. Diese können grundsätzlich an jeder Stelle des zentralen Nervensystems entstehen. Als auslösende Faktoren ist eine frühere Strahlenbelastung bekannt, weiterhin gibt es genetische Erkrankungen und Prädispositionen, welche die Entwicklung von Meningeomen begünstigen. In vielen Fällen ist die Diagnose eines Meningioms ein reiner [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/tumoren-der-hirnhaeute-meningeome/">Tumoren der Hirnhäute (Meningeome)</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Meningeomen handelt es sich in der überwiegenden Zahl um gutartige Neubildungen der Hirnhäute. Diese können grundsätzlich an jeder Stelle des zentralen Nervensystems entstehen. Als auslösende Faktoren ist eine frühere Strahlenbelastung bekannt, weiterhin gibt es genetische Erkrankungen und Prädispositionen, welche die Entwicklung von Meningeomen begünstigen.</p>
<p>In vielen Fällen ist die Diagnose eines Meningioms ein reiner Zufallsbefund ohne damit verbundene Beschwerden. In solchen Fällen ergibt sich auch meist keine Indikation für eine Behandlung, so dass zunächst nur regelmäßige Verlaufskontrollen erfolgen.</p>
<p>Bei symptomatischen oder sehr großen Meningeomen ist die Therapie der Wahl die operative Tumorentfernung. Wenn hierbei das gesamte befallene Gewebe entfernt werden kann, resultiert dies in einer Heilung für den Patienten.</p>
<p>Im Bereich der Schädelbasis, wo ebenfalls gehäuft Meningeome auftreten können, ist eine operative komplette Entfernung in vielen Fällen nicht möglich bzw. mit einem hohen Risiko vergesellschaftet. In solchen Fällen ist eine radiochirurgische Behandlung (eine einzeitige Hochpräzisionsbestrahlung) eine etablierte und empfohlene Methode zur langfristigen bzw. dauerhaften Tumorkontrolle.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/tumoren-der-hirnhaeute-meningeome/">Tumoren der Hirnhäute (Meningeome)</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tumoren von Hirnnerven und peripheren Nerven</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/tumoren-von-hirnnerven-und-peripheren-nerven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 09:11:39 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_krankheitsbilder&#038;p=16004</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hierbei handelt es sich meist um gutartige Geschwülste, welche jedoch aufgrund ihrer Lage zu neurologischen Problemen führen können. Die operative Behandlung solcher Tumore im Bereich des Schädels erfordert eine große Erfahrung in der Schädelbasischirurgie. Über das hiesige zertifizierte Schädelbasiszentrum besteht seit vielen Jahrzehnten eine enge und vertrauensvolle Kooperation mit den Kollegen der Hals-Nasen-Ohren- Heilkunde. Periphere [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/tumoren-von-hirnnerven-und-peripheren-nerven/">Tumoren von Hirnnerven und peripheren Nerven</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hierbei handelt es sich meist um gutartige Geschwülste, welche jedoch aufgrund ihrer Lage zu neurologischen Problemen führen können.</p>
<p>Die operative Behandlung solcher Tumore im Bereich des Schädels erfordert eine große Erfahrung in der Schädelbasischirurgie. Über das hiesige zertifizierte Schädelbasiszentrum besteht seit vielen Jahrzehnten eine enge und vertrauensvolle Kooperation mit den Kollegen der Hals-Nasen-Ohren- Heilkunde.</p>
<p>Periphere Nerventumore werden in der überwiegenden Anzahl operativ behandelt, diesbezüglich ist der intraoperative Funktionserhalt unerlässlich, derartige Eingriffe erfolgen daher stets unter einem neurophysiologischen Monitoring. Bei speziellen anatomischen Verhältnissen werden diese Eingriffe in gemeinsamen Operationen mit der Hals-Nasen-Ohren-Klinik oder der Handchirurgie durchgeführt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/tumoren-von-hirnnerven-und-peripheren-nerven/">Tumoren von Hirnnerven und peripheren Nerven</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hirnmetastasen</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/hirnmetastasen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 09:10:51 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_krankheitsbilder&#038;p=16003</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hirnmetastasen bei Tumorerkrankungen anderer Organe sind in den letzten Jahrzehnten zunehmend häufiger geworden. Während jedoch noch vor wenigen Jahren eine Hirnmetastase mit der Endphase einer Tumorerkrankung assoziiert wurde und die tumorspezifische Behandlung reduziert wurde, zeigen die Fortschritte in der medikamentösen, operativen und radioonkologischen Behandlung eine teils revolutionäre Verbesserung der Prognose bei Patienten mit Hirnmetastasen, so [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/hirnmetastasen/">Hirnmetastasen</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hirnmetastasen bei Tumorerkrankungen anderer Organe sind in den letzten Jahrzehnten zunehmend häufiger geworden.<br />
Während jedoch noch vor wenigen Jahren eine Hirnmetastase mit der Endphase einer Tumorerkrankung assoziiert wurde und die tumorspezifische Behandlung reduziert wurde, zeigen die Fortschritte in der medikamentösen, operativen und radioonkologischen Behandlung eine teils revolutionäre Verbesserung der Prognose bei Patienten mit Hirnmetastasen, so dass diese kein Hindernis für eine weitere Krebstherapie mehr sind.</p>
<p>Wichtig in der Behandlung von Hirnmetastasen ist die enge Abstimmung mit den jeweiligen organonkologischen Abteilungen sowie das Ineinandergreifen von medikamentöser Therapie, Chirurgie und Strahlentherapie.</p>
<p>Die häufigsten Hirnmetastasen verursachenden Tumoren stellen das Bronchialkarzinom, der Brustkrebs sowie das maligne Melanom und das Nierenzellkarzinom dar. Im Rahmen der Verbesserung von Systemtherapien finden sich jedoch auch zunehmend häufig Tumorabsiedlungen von z.B. Darmkrebs oder gynäkologischen Tumoren.<br />
In der Therapie von Hirnmetastasen kommen hauptsächlich neben der operativen Resektion die Strahlentherapie und die Radiochirurgie zur Anwendung, wobei sich in den letzten Jahren auch medikamentöse Therapieansätze als zunehmend wirksam erwiesen haben. Primäres Ziel ist die Erhaltung der neurologischen Funktion und konsekutiv einer hohen Lebensqualität.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/hirnmetastasen/">Hirnmetastasen</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gliome</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/gliome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 09:08:34 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_krankheitsbilder&#038;p=16001</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Überbegriff Gliome beschreibt eine große Anzahl verschiedener Tumore, die ihren Ausgang von den Stützzellen des Zentralnervensystems (aus dem Griechischen „Glia“ = „Leim“) nehmen. Während die Einteilung dieser Tumoren (WHO Grad I-IV) bis vor wenigen Jahren noch vorwiegend auf dem mikroskopischen Bild basierten, sind heutzutage genetische und molekulare Parameter von zunehmender Bedeutung für die Einteilung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/gliome/">Gliome</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Überbegriff Gliome beschreibt eine große Anzahl verschiedener Tumore, die ihren Ausgang von den Stützzellen des Zentralnervensystems (aus dem Griechischen „Glia“ = „Leim“) nehmen.<br />
Während die Einteilung dieser Tumoren (WHO Grad I-IV) bis vor wenigen Jahren noch vorwiegend auf dem mikroskopischen Bild basierten, sind heutzutage genetische und molekulare Parameter von zunehmender Bedeutung für die Einteilung und auch für die Therapie.</p>
<p>Die primäre Diagnose eines Glioms erfolgt mittels MRT, die endgültige Einordnung muss jedoch anhand von Tumorgewebe erfolgen, weshalb bei V.a. ein Gliom immer eine Probenentnahme oder aber eine operative Tumorentfernung nötig ist.</p>
<p>Da es sich bei Gliomen in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle um chronische und nicht heilbare Erkrankungen handelt, sollte das Ziel der Behandlung in einer bestmöglichen Lebensverlängerung bei hoher Lebensqualität liegen.</p>
<p><strong>Die Therapie von Gliomen hängt maßgeblich von der dem Subtyp des Tumors ab und umfasst:</strong></p>
<ul>
<li><strong>operative Therapie (Tumorresektion oder Biopsie)</strong><br />
Die operative Therapie steht bei den Gliomen am Anfang der Therapiekette. Eine biologische „komplette“ Entfernung eines Glioms ist bei diesen Tumoren nicht möglich, da zum Zeitpunkt der Diagnose sich bereits Tumorzellen, welche sich in der Bildgebung nicht darstellen lassen, ins gesunde Gehirn bewegt haben und für ein späteres Rezidiv verantwortlich sind. Das Ziel der Operation dient daher der größtmöglichen Tumorresektion, ohne den/die Patienten_In hierbei zu schädigen.</li>
<li><strong>Radiotherapie (Bestrahlung)</strong><br />
Die Strahlentherapie stellt den effektivsten Teil der Tumortherapie dar. Hierbei wird nach Biopsie bzw. Tumorresektion die Resektionshöhle mit einem Sicherheitsabstand in der Umgebung in mehreren Einzeldosen bestrahlt. Diese Therapie umfasst in der Regel einen Zeitraum von 6 Wochen.</li>
<li><strong>Medikamentöse Therapie</strong><br />
Im Gegensatz zu vielen anderen Tumoren existiert bis heute noch keine zielgerichtete Therapie bei Gliomen. Zur Anwendung kommen daher vorwiegend Chemotherapeutika, welche meist in Tablettenform eingenommen werden.</li>
<li><strong>Tumortherapiefelder</strong><br />
Eine auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinende Behandlungsmöglichkeit bei aggressiven Gliomen besteht in der Therapie mit sogenannten Tumortherapiefeldern. Hierbei wird das Gehirngewebe über Elektroden, welche täglich an der Kopfhaut angebracht werden, einem dauerhaften magnetischen Wechselfeld ausgesetzt. Dies führt zu einer Störung der Tumorzellteilung. Da der Effekt dieser Therapie maßgeblich mit der Anwendungshäufigkeit (mindestens 18 Stunden pro Tag) zusammenhängt, sollte sie nur bei Patienten mit entsprechender Bereitschaft angewendet werden.</li>
<li><strong>palliativmedizinische Anbindung</strong><br />
Eine frühzeitige Anbindung an die Palliativmedizin kann bei Patienten mit bösartigen Tumorerkrankungen zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität sowie aber auch (!) zu einer deutlichen Lebensverlängerung führen. Daher bieten wir jedem Patienten bereits bei der Erstdiagnose an, einen frühen Kontakt mit der Abteilung von Herrn Dr. Schiel, <a href="https://klinikum-fulda.de/medizin-pflege/palliativmedizin/" target="_blank" rel="noopener">Zentrum für Palliativmedizin</a>, zu organisieren.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/gliome/">Gliome</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Periphere Nervenchirurgie</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/chirurgie-peripherer-nerven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 13:17:54 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_krankheitsbilder&#038;p=14967</guid>

					<description><![CDATA[<p>Periphere Nervenchirurgie Zum Behandlungsspektrum unserer Klinik gehört unter anderem die operative Behandlung von Erkrankungen und Tumoren des peripheren Nervensystems. Insbesondere gehören dazu: Engpasssyndrome: Karpaltunnelsyndrom Sulcus-Ulnaris-Syndrom Cubitaltunnelsyndrom Tarsaltunnelsyndrom Seltenere Kompressionssyndrome peripherer Nerven Tumore peripherer Nerven und Nervengeflechte (Plexus): Neurinome Neurofibrome Maligne Nervenscheidentumore Gewebeentnahmen aus peripheren Nerven und/oder Muskelgewebe zur Diagnosesicherung bestimmter Muskel-, Nerven- oder Hauterkrankungen. &#160; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/chirurgie-peripherer-nerven/">Periphere Nervenchirurgie</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Periphere Nervenchirurgie</h1>
<p>Zum Behandlungsspektrum unserer Klinik gehört unter anderem die operative Behandlung von Erkrankungen und Tumoren des peripheren Nervensystems. Insbesondere gehören dazu:</p>
<p><strong>Engpasssyndrome:</strong></p>
<ul>
<li>Karpaltunnelsyndrom</li>
<li>Sulcus-Ulnaris-Syndrom</li>
<li>Cubitaltunnelsyndrom</li>
<li>Tarsaltunnelsyndrom</li>
<li>Seltenere Kompressionssyndrome peripherer Nerven</li>
</ul>
<p><strong>Tumore peripherer Nerven und Nervengeflechte (Plexus):</strong></p>
<ul>
<li>Neurinome</li>
<li>Neurofibrome</li>
<li>Maligne Nervenscheidentumore</li>
</ul>
<p><strong>Gewebeentnahmen aus peripheren Nerven und/oder Muskelgewebe</strong></p>
<ul>
<li>zur Diagnosesicherung bestimmter Muskel-, Nerven- oder Hauterkrankungen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Operation einfacher Engpasssyndrome findet in der Regel ambulant in örtlicher oder regionaler Betäubung statt. Umfangreichere Eingriffe erfolgen in einer kurzen Narkose. Wenn nötig, werden die Eingriffe unter kontinuierlichem elektrophysiologischem Monitoring durchgeführt, um Funktionsstörungen gesunder Nervenbahnen zu vermeiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/chirurgie-peripherer-nerven/">Periphere Nervenchirurgie</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hypophysenadenome (Tumoren der Hirnanhangsdrüse)</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/hypophysenadenome-tumoren-der-hirnanhangsdruese/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 13:15:02 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_krankheitsbilder&#038;p=14966</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hypophysenadenome (Tumoren der Hirnanhangsdrüse) Adenome der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) sind in der Regel um gutartige Tumoren und stellen etwa 8% aller Tumoren innerhalb des Gehirnschädels dar. Sie sind am häufigsten zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr anzutreffen. Die Hirnanhangsdrüse ist das übergeordnete „Hormonsteuerzentrum“ des Körpers. Sie ist durchschnittlich nur 0,7g schwer, bohnenförmig und liegt in einer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/hypophysenadenome-tumoren-der-hirnanhangsdruese/">Hypophysenadenome (Tumoren der Hirnanhangsdrüse)</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Hypophysenadenome (Tumoren der Hirnanhangsdrüse)</h1>
<p>Adenome der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) sind in der Regel um gutartige Tumoren und stellen etwa 8% aller Tumoren innerhalb des Gehirnschädels dar. Sie sind am häufigsten zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr anzutreffen. Die Hirnanhangsdrüse ist das übergeordnete „Hormonsteuerzentrum“ des Körpers. Sie ist durchschnittlich nur 0,7g schwer, bohnenförmig und liegt in einer Ausbuchtung am Boden der vorderen Schädelbasis („Türkensattel“). Man unterscheidet „hormon-aktive“ Adenome mit überschießender Hormonbildung von „hormon-inaktiven“ Adenomen mit Zeichen der hormonellen Insuffizienz.<br />
Bei den hormon-aktiven Adenomen wird das klinische Bild durch den Hormonüberschuss bestimmt. Am häufigsten sind hier Prolaktinome, die bei Frauen Zyklusunregelmäßigkeiten bis zur Amenorrhoe (Ausbleiben der Regelblutung) und eine Galaktorrhoe (Milchfluss über die Brust) hervorrufen, während sie bei Männern vor allem durch einen Libido- und Potenzverlust imponieren. Wachstumshormon-produzierende Adenome führen zum Krankheitsbild der Akromegalie mit Vergröberung von Gesichtszügen, Händen und Füßen, auch häufig verbunden mit einem Schlafapnoe-Syndrom (Atemaussetzer beim Schlafen). Die ACTH-sezernierenden Adenome manifestieren sich unter dem Bild eines Cushing-Syndroms mit stammbetonter Adipositas, „Vollmondgesicht“, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Osteoporose. Andere hormon-aktive Adenome sind ausgesprochen selten.<br />
Im Gegensatz dazu werden hormon-inaktive Adenome durch ihre Größenzunahme und den Masseneffekt auf die umgebenden Strukturen &#8211; insbesondere die Sehnervenkreuzung &#8211; symptomatisch: Entweder über die Entwicklung einer Hypophysenvorderlappen-Insuffizienz mit allgemeiner Schwäche, vermehrter Müdigkeit, blasser Haut und Kälteintoleranz oder über ein „Chiasma-Syndrom“ (Sehverschlechterung, „Tunnelblick“) durch Druck des Adenoms auf die Sehnervenkreuzung.</p>
<p><strong>Diagnostik</strong><br />
Die Diagnostik stützt sich neben der Anamnese und klinischen Untersuchung auf eine detaillierte Bildgebung mittels Kernspintomographie (MRT), sowie ausführliche endokrinologische (hormonärztliche) und ophthalmologische (augenärztliche) Untersuchungen.<br />
Das exakte Ausmaß und die Wachstumsrichtung des Adenoms können durch dünnschichtige MRT-Sequenzen dreidimensional und sicher dargestellt werden.<br />
Die endokrinologische Funktionsdiagnostik (Bestimmung über Blutentnahme) klärt zum einen das Vorliegen und die Art eines Hormonexzesses und zum anderen, inwieweit die einzelnen Hormonachsen beeinträchtigt sind. Im Bedarfsfall kann diese Diagnostik durch gezielte Stimulations-Tests ergänzt werden.<br />
Die ophthalmologische Untersuchung dient der Beurteilung des Sehvermögens. Hierzu zählen insbesondere die Visusbestimmung (Sehstärke) und die Perimetrie (Überprüfung auf Einschränkung der Gesichtsfelder).</p>
<p><strong>Therapie</strong><br />
Prolaktinome können in den meisten Fällen medikamentös behandelt werden. Dies erfolgt in der Regel ambulant über einen Endokrinologen oder Gynäkologen.<br />
In allen anderen behandlungsbedürftigen Fällen ist in der Regel die Operation zu empfehlen. Als zertifiziertes Schädelbasis-Zentrum verfügt das Klinikum Fulda über die Expertise, diese Eingriffe sicher durchzuführen. Alle modernen Operationsverfahren inklusive Neuronavigation, Mikroskopie und Endoskopie stehen zur Verfügung. Die Eingriffe werden interdisziplinär zusammen mit der Klinik für Hals-Nasen- und Ohrenkrankheiten (HNO) durchgeführt. In den allermeisten Fällen (95%) kann der Zugang schonend und ohne sichtbare Narbe durch die Nase erfolgen, nur selten ist bei ausgedehnten Adenomen eine Schädeleröffnung erforderlich.</p>
<p>Nicht alle Adenome können komplett entfernt werden. Aber auch Patienten mit ausgedehnten invasiven Adenomen können heute durch ein kombiniertes Therapiekonzept, welches eine operative Tumorverkleinerung gefolgt von einer Bestrahlung und/oder medikamentösen Therapie beinhaltet, adäquat behandelt werden. Auch das Auftreten eines Rezidives (erneutes Adenom), das eine Zweit- oder Drittoperation erforderlich macht, führt zu keiner Verminderung der Lebenserwartung oder der Lebensqualität.<br />
Das Befinden der Patienten wird durch die erfolgreiche Entfernung des Adenoms normalisiert oder zumindest deutlich gebessert. Sehr erfreulich ist der dadurch zu erzielende mentale, persönliche, familiäre und soziale Nutzen für den Patienten.</p>
<p><strong>Nachbehandlung</strong><br />
Die ambulante Weiterbetreuung nach der Operation erfolgt über die neurochirurgische Ambulanz in enger Zusammenarbeit mit Endokrinologen und Ophthalmologen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong></p>
<p>Prof. Dr. S. Grau<br />
Klinikdirektor<br />
Telefon:(0661) 84 – 5801<br />
E-Mail: <a href="mailto:sekretariat.neurochir@klinikum-fulda.de">sekretariat.neurochir@klinikum-fulda.de</a></p>
<p>Dr. H. Füssler<br />
Leitender Oberarzt<br />
Telefon:(0661) 84 – 5805<br />
E-Mail: <a href="mailto:sekretariat.neurochir@klinikum-fulda.de">sekretariat.neurochir@klinikum-fulda.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/krankheitsbilder/hypophysenadenome-tumoren-der-hirnanhangsdruese/">Hypophysenadenome (Tumoren der Hirnanhangsdrüse)</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
