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	<title>Therapieverfahren Archiv - Klinikum Fulda</title>
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		<title>Glaukomchirurgie &#8211; Moderne minimalinvasive Glaukomchirurgie</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/glaukomchirurgie-moderne-minimalinvasive-glaukomchirurgie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 12:56:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Moderne minimalinvasive Glaukomchirurgie Die Behandlung für das Glaukom hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und vereinfacht. Durch die heutigen fortschrittlichen Techniken und Verfahren ist es möglich, diese fortschreitende Erkrankung früher zu diagnostizieren und erfolgreich zu behandeln. Mit dem Aufkommen der mikroinvasiven Glaukom-Operationen (MIGS) gab es eine Renaissance in der chirurgischen Behandlung des Glaukoms. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/glaukomchirurgie-moderne-minimalinvasive-glaukomchirurgie/">Glaukomchirurgie &#8211; Moderne minimalinvasive Glaukomchirurgie</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Moderne minimalinvasive Glaukomchirurgie</h1>
<p>Die Behandlung für das Glaukom hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und vereinfacht. Durch die heutigen fortschrittlichen Techniken und Verfahren ist es möglich, diese fortschreitende Erkrankung früher zu diagnostizieren und erfolgreich zu behandeln.<br />
Mit dem Aufkommen der mikroinvasiven Glaukom-Operationen (MIGS) gab es eine Renaissance in der chirurgischen Behandlung des Glaukoms. MIGS-Verfahren sind minimal traumatisch für das Zielgewebe, bieten ein verbessertes Sicherheitsprofil, kürzere Operationszeiten und eine rasche Wiederherstellung der Sehschärfe. Die MIGS-Implantate, die auf das Trabekelwerk oder den Schlemm&#8217;schen Kanal abzielen, sind eine hervorragende Option für Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Glaukom, die eine mittelgradige Senkung des Augeninnendrucks benötigen. Für Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung sind Viskokanaloplastik, Preserflo und Trabeklulektomie möglicherweise eine geeignetere chirurgische Option, da sie eine bessere Wirksamkeit bei gleichzeitig günstigem Sicherheitsprofil gezeigt haben.</p>
<p>Alle hier dargestellten Operationsverfahren werden in der Augenklinik des Klinikums Fulda von erfahrenen Chirurgen durchgeführt. Sie werden ausführlich beraten, welches Verfahren in Ihrer individuellen Situation am besten geeignet ist.</p>
<p><strong>iStent inject</strong><br />
Bei dieser Glaukomoperation werden zwei kleine Ventile in das Abflußsystem des Kammerwassers eingelegt. Dadurch umgeht das Kammerwasser das Trabekelmaschenwerk, welches den größten Abflußwiderstand darstellt. Die Operation wird in der Regel in lokaler Betäubung durchgeführt. Sie bietet sich auch ideal in Kombination mit einer Katarakt-Operation an. Es handelt sich um die kleinsten Implantate, die im menschlichen Körper eingesetzt werden.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone  wp-image-17828" src="https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild-iStent-Inject-Implantat-300x200.png" alt="" width="275" height="183" srcset="https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild-iStent-Inject-Implantat-300x200.png 300w, https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild-iStent-Inject-Implantat-768x511.png 768w, https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild-iStent-Inject-Implantat.png 814w" sizes="(max-width: 275px) 100vw, 275px" /><br />
<em>iStent-Inject Implantat </em></p>
<p><strong>Viskokanaloplastik</strong><br />
Die Kanaloplastik ist ein jüngeres Verfahren der Glaukomchirurgie. Da das Augeninnere dabei nicht eröffnet wird, gibt es weniger Komplikationen.</p>
<p>Bei der Kanaloplastik wird ein Mikrokatheter von aussen in den Schlemm&#8217;schen Kanal (die natürliche Drainagestelle zur Ableitung des Kammerwassers) geführt, um den Drainagekanal mit einer viskoelastischen Substanz zu erweitern und den Druck im Inneren des Auges zu verringern. Es verbeibt ein intrakanalikulärer Stent (Naht), der den Kanal offen hält und den zirkulären Abfluss verbessert. Zusätzlich wird durch eine spezielle Präparation das Kammerwasser über die Aderhaut abgeleitet (suprachoroidale Drainage). Dieses Verfahren eignet sich für das Offenwinkelglaukom, aber auch für das Engwinkelglaukom in Kombination mit einer Katarakt-Operation. Es sind Studien veröffentlicht worden, die die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit belegen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-17829" src="https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild-iTrack-Katheter-fuer-die-Viskokanaloplastik-300x200.png" alt="" width="300" height="200" srcset="https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild-iTrack-Katheter-fuer-die-Viskokanaloplastik-300x200.png 300w, https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild-iTrack-Katheter-fuer-die-Viskokanaloplastik-768x512.png 768w, https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Bild-iTrack-Katheter-fuer-die-Viskokanaloplastik.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />
<em>iTrack Katheter für die Viskokanaloptik </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>360° Faden-Trabekulotomie</strong><br />
Bei dieser Glaukomoperation wird ein Faden in den Abflußkanal des Auges (Schlemm´schen Kanal) eingelegt und anschließend unter Eröffnung des Trabekelmaschenwerkes wieder herausgezogen. Dieses Verfahren hat sich insbesondere bei kindlichen Glaukomen bewährt oder in Fällen, wo nach Viskokanaloplastik eine weitere Drucksenkung erwünscht ist.</p>
<p><strong>PRESERFLO™ MicroShunt</strong><br />
Das Preserflo-Verfahren ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung des Glaukoms, einer Erkrankung, bei der der Druck im Auge (Augeninnendruck oder IOD) zu hoch wird. Dieser Druck kann den Sehnerv schädigen und zum Verlust des Sehvermögens oder zur Erblindung führen. Das Preserflo-Verfahren ist eine minimalinvasive Alternative zur herkömmlichen Glaukomoperation und soll den IOD senken, indem ein neuer Abflussweg für die Flüssigkeit aus dem Auge geschaffen wird.</p>
<p>Indikation<br />
Das Preserflo-Verfahren ist in der Regel bei Patienten mit Offenwinkelglaukom indiziert, einer Glaukomart, bei der der Winkel zwischen Iris und Hornhaut zwar offen ist, der Abfluss der Flüssigkeit aus dem Auge jedoch blockiert ist. Dies kann zu einem Anstieg des Augeninnendrucks führen. Das Preserflo-Verfahren kann eine Option für Patienten sein, die auf andere Behandlungsformen wie Medikamente, Lasertherapie oder operative Therapieverfahren bisher nicht angesprochen haben, bzw. für Patienten, die Glaukom-Medikamente nicht vertragen oder nicht verwenden können.</p>
<p>Das Preserflo-Verfahren wird unter lokaler Anästhesie oder Narkose durchgeführt. In einem ersten Schritt wird die Bindehaut mit einem Medikament behandelt, welches die Vernarbung verhindern soll. In einem zweiten Schritt wird mit einem chirurgischen Instrument eine kleine Öffnung in der Sklera, dem weißen Teil des Auges, geschaffen. Diese Öffnung wird als Sklerostomie bezeichnet.</p>
<p>Anschließend wird ein kleiner Schlauch, ein so genannter Mikro-Stent, durch die Sklerostomie in das Auge eingeführt. Der Mikro-Stent besteht aus einem flexiblen, biokompatiblen Material und hat an einem Ende eine kleine Öffnung, durch die Flüssigkeit aus dem Auge in das umliegende Gewebe fließen und dort resorbiert werden kann.</p>
<p>Sobald der Mikrostent eingesetzt ist, verschließt der Chirurg die Bindehaut. Der Eingriff dauert in der Regel etwa 30 Minuten.</p>
<p>Nach dem Eingriff können die Patienten ein gewisses Unbehagen und eine Schwellung des Auges verspüren, die jedoch innerhalb weniger Tage abklingen sollten. Es ist wichtig, dass die Patienten die Anweisungen ihres Arztes für die postoperative Pflege befolgen, einschließlich der Verwendung von Augentropfen wie vorgeschrieben und der Vermeidung von Aktivitäten, die Druck auf das Auge ausüben könnten, wie das Heben schwerer Gegenstände oder anstrengende Übungen.</p>
<p>Insgesamt hat sich das Preserflo-Verfahren als wirksame Methode zur Senkung des Augeninnendrucks bei Glaukompatienten erwiesen, und es treten nur wenige Komplikationen auf. Es ist jedoch wichtig, dass die Patienten weiterhin ihren Augenarzt aufsuchen, um ihren Augeninnendruck zu überwachen und sicherzustellen, dass ihr Glaukom gut eingestellt ist.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-17830" src="https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Grafik-Preserflo-MicroShunt-300x164.png" alt="" width="300" height="164" srcset="https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Grafik-Preserflo-MicroShunt-300x164.png 300w, https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Grafik-Preserflo-MicroShunt.png 445w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />
<em>PRESERFLO MicroShunt</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>XEN-Implantat</strong><br />
Bei diesem minimalinvasiven glaukomchirurgischen Verfahren wird ein kleines Röhrchen von der Augenvorderkammer bis unter die Bindehaut gelegt. Dort bildet sich anschließend ein kleines Filterkissen. Die Operation kann in Lokalanästhesie durchgeführt werden.</p>
<p>Das XEN-Verfahren ist eine innovative Methode zur Behandlung des Glaukoms. Im Gegensatz zu traditionellen Verfahren der Glaukombehandlung, bei denen ein größerer operativer Eingriff erforderlich ist, ist das XEN-Verfahren minimalinvasiv und kann in Lokalanästhesie durchgeführt werden.</p>
<p>Das Verfahren umfasst die Platzierung eines kleinen Röhrchens von der Augenvorderkammer bis unter die Bindehaut. Dies ermöglicht den Abfluss des Augeninnendrucks und minimiert so eine Schädigung des Sehnervs. Nach der Platzierung des Röhrchens bildet sich anschließend ein kleines Filterkissen, das den Abfluss von Flüssigkeit aus dem Auge reguliert.</p>
<p>Dieses Verfahren hat sich bei vielen Patienten als effektiv erwiesen, insbesondere bei denen, bei denen andere Verfahren nicht erfolgreich waren oder bei denen andere Verfahren nicht in Frage kommen. Es ist auch für Patienten geeignet, bei denen andere Verfahren kontraindiziert sind, wie z.B. bei hohem Augeninnendruck, hoher Myopie oder Gefäßneubildungen im Kammerwinkel.<br />
Das XEN-Verfahren wird in der Augenklinik des Klinikums Fulda von erfahrenen Augenchirurgen durchgeführt und hat eine hohe Erfolgsrate. In den meisten Fällen sind keine weiteren Behandlungen erforderlich und die Patienten berichten von einer signifikanten Verbesserung des Augendrucks und einer Verringerung ihrer Beschwerden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17831" src="https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Grafik-XEN-Implantat.png" alt="" width="190" height="190" srcset="https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Grafik-XEN-Implantat.png 190w, https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Grafik-XEN-Implantat-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px" /><br />
<em>XEN-Implantet</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Miniject Glaukom Operation</strong><br />
Das Miniject-MIGS-Verfahren ist eine neue Behandlungsmethode bei Glaukom. Es ist eine minimal-invasive und schonende Behandlungsmethode, die dazu beitragen kann, den Verlauf des Glaukoms zu verlangsamen oder sogar zu verhindern.</p>
<p>Das Miniject-MIGS-Verfahren ist in der Regel schmerzfrei. Zunächst wird das betroffene Auge desinfiziert und betäubt. Anschließend wird ein kleines Implantat aus einem weichen, schwammartigen Spezialmaterial in den vorderen Augenabschnitt so plaziert, das das Kammerwasser wieder abfließen kann. Das Verfahren kann eine sichere und nachhaltige Druchsenkung um bis zu 40% des Ausgangswertes über mehr als zwei Jahre ermöglichen, wie Studien herausgefunden haben. Es ist geeignet für milde bis moderate Glaukome.</p>
<p>Ein großer Vorteil des Miniject-MIGS-Verfahrens ist, dass es nur wenige Nebenwirkungen hat. Das Verfahren nimmt wenig Zeit in Anspruch und ist einfach durchzuführen.</p>
<p>Das Miniject-MIGS-Verfahren ist minimal-invasiv und hat nur wenige Nebenwirkungen. Es kann den Verlauf des Glaukoms verlangsamen oder sogar verhindern und trägt somit dazu bei, dass die Sehkraft erhalten bleibt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-17832" src="https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Grafik-Miniject-Verfahren-300x151.png" alt="" width="364" height="183" srcset="https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Grafik-Miniject-Verfahren-300x151.png 300w, https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Grafik-Miniject-Verfahren-768x386.png 768w, https://klinikum-fulda.de/wp-content/uploads/2024/01/Grafik-Miniject-Verfahren.png 943w" sizes="auto, (max-width: 364px) 100vw, 364px" /><br />
<em>Miniject-Verfahren</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Trabekulektomie</strong><br />
Hierbei handelt es sich um ein fistulierendes Verfahren, welches geeignet ist, auch sehr hohe Augendrücke in Normaldrücke zu überführen. Bei der Trabekulektomie wird eine Fistel geschaffen, die die Vorderkammer mit dem subkonjunktivalen Raum verbindet. Durch sogenannte Antimetabolite wird die überschießende Wundheilung gezielt moduliert. Dies stellt eine alternative Methode der Kammerwasserfiltration dar, wenn der natürliche trabekuläre Abflussweg blockiert ist oder bei Glaukom schlecht funktioniert. Das Ziel besteht darin, die richtige Menge an Fluss zu erzeugen, ohne eine Überfiltration zu verursachen. Der Erfolg hängt von der anhaltenden Durchgängigkeit der Fistel und der anhaltenden Fähigkeit des aus der Bindehaut gebildeten Filterbläschens ab, Wasser zu absorbieren. Daher liegt der Erfolg des Verfahrens nicht nur in der Operationstechnik, sondern auch in den intra- und postoperativen Maßnahmen zur Modulation der Wundheilung.</p>
<p><strong>Tiefe Sklerektomie mit Ologen-Implantat</strong><br />
Bei der tiefen Sklerektomie wird ähnlich wie bei der Kanaloplastik ein kleines Fenster in der Lederhaut präpariert, wo nun ein kleines Schwämmchen über die Aderhaut geschoben wird. Dadurch kann das Augenwasser gezielt von der Aderhaut in den Blutkreislauf aufgenommen werden.</p>
<p><strong>Zyklophotokoagulation</strong><br />
Bei der Zyklophotokoagulation wird die Produktionsstätte des Kammerwassers gezielt verödet, wodurch der Augendruck signifikant gesenkt werden kann. Dies passiert ohne chirurgische Eröffnung des Auges unter Lokalanästhesie. Um den Zieldruck zu erreichen, muss das Verfahren gegebenenfalls wiederholt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tränenwegsendoskopie</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/traenenwegsendoskopie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 11:23:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Tränenwegsendoskopie Die Tränenwegsendoskopie, auch Dakryoendoskopie genannt, ist ein modernes, mikroinvasives Verfahren zur Diagnose und Behandlung von Tränenwegsproblemen. Dank der Entwicklung dieses Verfahrens können wir nun direkt in die Tränenkanäle hineinschauen und notwendige Eingriffe vornehmen, ohne Schnitte oder Röntgenuntersuchung.. Technik und Ablauf Bei der Tränenwegsendoskopie wird ein flexibler, extrem dünner Schlauch mit einem Durchmesser von nur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Tränenwegsendoskopie</h1>
<p>Die Tränenwegsendoskopie, auch Dakryoendoskopie genannt, ist ein modernes, mikroinvasives Verfahren zur Diagnose und Behandlung von Tränenwegsproblemen. Dank der Entwicklung dieses Verfahrens können wir nun direkt in die Tränenkanäle hineinschauen und notwendige Eingriffe vornehmen, ohne Schnitte oder Röntgenuntersuchung..</p>
<p><strong>Technik und Ablauf</strong><br />
Bei der Tränenwegsendoskopie wird ein flexibler, extrem dünner Schlauch mit einem Durchmesser von nur etwa 0,8 bis 1 Millimeter durch den Lidrand in den Tränenkanal eingeführt. Dieses Endoskop enthält eine Videokamera, eine Beleuchtungseinheit und einen Arbeitskanal. Damit können wir das Innere des Tränenkanals auf einem Monitor sichtbar machen und präzise Eingriffe vornehmen.</p>
<p><strong>Mikrodrill-Dakryoplastik</strong><br />
Eine Besonderheit der Tränenwegsendoskopie ist der Einsatz des Mikrodrills. Mit einem Durchmesser von nur 0,3 Millimetern können mit dem Mikrodrill Hindernisse wie Stenosen, Häutchen, Falten, Polypen und sogar Tränensteine schonend entfernt werden. Diese Methode ist besonders schonend und hinterlässt keine Narben.</p>
<p><strong>Anwendungsgebiete</strong><br />
Die Tränenwegsendoskopie eignet sich hervorragend zur Behandlung verschiedener Probleme der Tränenwege. Sie wird vor allem bei kurzen Verengungen eingesetzt. Durch den Arbeitskanal des Endoskops können Entzündungen behandelt, Verstopfungen beseitigt und Tränenwegssteine entfernt werden.</p>
<p><strong>Vorteile des Verfahrens</strong><br />
Die Methode bietet gegenüber herkömmlichen chirurgischen Verfahren zahlreiche Vorteile. Dazu gehören eine kürzere Operationsdauer, eine geringere Komplikationsrate und ein allgemein verbessertes Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten. Nach der Operation wird häufig ein Silikonschlauch eingesetzt, um den Tränenkanal offen zu halten, der nach einigen Monaten wieder entfernt wird.</p>
<p><strong>Innovative Behandlungsmethoden</strong><br />
Bei verschlossenen Tränenwegen bieten wir neben der klassischen Operation auch moderne, minimal-invasive Methoden an. Mit der Tränenwegsendoskopie können wir Verengungen vor dem Tränensack endoskopisch sondieren und aufdehnen oder aufbohren, so dass größere Umgehungsoperationen vermieden werden können.</p>
<p><strong>Nachsorge</strong><br />
In der Nachsorge wird häufig eine Schiene in den Tränenkanal eingelegt, um diesen offen zu halten. Dies kann durch eine Tubusintubation oder eine endonasale Intubation erfolgen, bei der ein Silikonschlauch für einige Monate eingelegt wird.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Tränenwegsendoskopie eine effektive, sichere und schonende Möglichkeit zur Diagnose und Behandlung von Tränenwegserkrankungen darstellt, die sich insbesondere durch ihre minimalinvasive Technik und die Möglichkeit der präzisen Behandlung von Verengungen und Blockaden auszeichnet.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Durchblutungsstörungen des Auges</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/durchblutungsstoerungen-des-auges/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 09:32:26 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_therapieverf&#038;p=17498</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durchblutungsstörungen des Auges Akute Durchblutungsstörungen der Augen werden im meist Rahmen eines stationären Kurzaufenthaltes interdisziplinär behandelt und therapiert. Neben der minimalinvasiven operativen intravitrealen (Eingabe in den Glaskörper) Medikamenteneingabe (IVOM) zur Abschwellung der Netzhaut können durch eine durchblutungsfördernde Infusionstherapie die rheologischen Eigenschaften (Fließeigenschaften) des Blutes positiv beeinflusst und die Prognose des Auges verbessert werden. Zusätzlich wird [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/durchblutungsstoerungen-des-auges/">Durchblutungsstörungen des Auges</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Durchblutungsstörungen des Auges</h1>
<p>Akute Durchblutungsstörungen der Augen werden im meist Rahmen eines stationären Kurzaufenthaltes interdisziplinär behandelt und therapiert.</p>
<p>Neben der minimalinvasiven operativen intravitrealen (Eingabe in den Glaskörper) Medikamenteneingabe (IVOM) zur Abschwellung der Netzhaut können durch eine durchblutungsfördernde Infusionstherapie die rheologischen Eigenschaften (Fließeigenschaften) des Blutes positiv beeinflusst und die Prognose des Auges verbessert werden.</p>
<p>Zusätzlich wird eine interdisziplinäre Ursachenforschung mit echographischen Untersuchungen der Organe, Blutentnahmen und Langzeit- Blutdruck und EKG-Messungen zur Ursachenabklärung durchgeführt.</p>
<p><strong>Zentralarterienverschluss</strong><br />
Der Verschluss der zentralen Netzhautarterie ist durch einen plötzlichen schmerzlosen Sehverlust auf einem Auge gekennzeichnet. Er tritt auf, wenn es zu einer Blockade der zentralen Netzhautarterie kommt, die eine Ischämie und einen Infarkt der Netzhaut verursacht.</p>
<p>Die Häufigkeit liegt bei 1-10/100.000 mit einem Durchschnittsalter von 60-65 Jahren. Über 90 Prozent der Fälle treten bei den über 40-Jährigen auf. Männer haben mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Netzhautarterienverschlusses als Frauen.</p>
<p>Es liegen häufig dieselben Risikofaktoren vor, die häufig mit Schlaganfällen in Verbindung gebracht werden: Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Diabetes, hoher Cholesterinspiegel sowie Verengung der Halsschlagader und Tabakkonsum. Viele Mediziner sehen einen Verschluss der zentralen Netzhautarterie als Unterform eines Schlaganfalls an. Neuere Studien haben gezeigt, dass akute Hirninfarkte häufig mit einem Zentralarterienverschluss einhergehen und eine erhöhte Häufigkeit von Schlaganfall und akutem Myokardinfarkt im Monat nach einem Zentralarterienverschluss auftritt.</p>
<p><strong>Ursachen</strong><br />
Obwohl es viele Ursachen für den Zentralarterienverschluss gibt, gilt die Karotisarterienstenose als die häufigste Ursache und ist in bis zu 70 Prozent der Fälle vorhanden.</p>
<p>Eine weitere häufige Ätiologie ist die kardioembolische Erkrankung, die bei unter 40-Jährigen und bei Personen mit einer Vorgeschichte von Vorhofflimmern oder Herzklappenerkrankungen wahrscheinlicher ist. Riesenzellarteriitis, Vaskulitis, Sichelzell-, Karotisarteriendissektion, hyperkoagulierbare Zustände (systemischer Lupus erythematodes, Antiphospholipid-Syndrom, hämatologische Krebserkrankungen) und iatrogene Ursachen (Injektionen, zerebrales Angiogramm, Karotisendarterektomie) sind weniger häufige Ursachen für einen Zentralarterienverschluss.</p>
<p><strong>Diagnostik und Therapie</strong><br />
Der akute schmerzlose Sehkraftverlust ist ein Notfall, der zu einer sofortigen augenärztlichen Vorstellung führen muss. Bis zu vier Stunden nach dem Ereignis kann eine Infusionstherapie zur Auflösung eines Blutgerinnsels erfolgreich sein. Schnelles Handeln ist wichtig. Rufen Sie einen Krankenwagen, der gegebenenfalls die Notaufnahme im Krankenhaus kontaktiert.<br />
Eine vollständige Untersuchung auf Schlaganfall- und kardiovaskuläre Ereignisse ist entweder in der Notaufnahme oder während der stationären Aufnahme erforderlich, da eine hohe Korrelation mit einem zusätzlichen Schlaganfall oder Myokardinfarkt in der Zeit unmittelbar nach Beginn eines Zentralartierienverschlusses besteht.<br />
In unserem eigens dafür eingerichteten Ophthalmovaskulärem Zentrum werden Sie bestmöglich versorgt.<br />
Spenden Sie! Gutes tun: Gemeinsam für ein gesundes Saarland</p>
<p><strong>Was sind Symptome eines Zentralvenenverschlusses?</strong><br />
Das häufigste Symptom ist ein Sehverlust oder verschwommenes Sehen auf einem Auge oder auf einem Teil davon. Es kann plötzlich auftreten oder sich über mehrere Stunden oder Tage verschlimmern. Manchmal kann die gesamte Sehkraft plötzlich verloren gehen.<br />
Sie können sogenannte Floater bemerken. Dies sind dunkle Flecken, Linien oder Schnörkel in Ihrem Sehvermögen. Dies sind Schatten von winzigen Blutklumpen, die aus den Netzhautgefäßen in den Glaskörper austreten.<br />
In einigen schwereren Fällen können Sie im betroffenen Auge Schmerzen und Druck verspüren.</p>
<p><strong>Welche Risikofaktoren gibt es?</strong><br />
Ein Zentralvenenverschluss tritt gewöhnlich bei Menschen auf, die 50 Jahre und älter sind.<br />
Hoher Blutdruck, Diabetes mellitus, erhöhter Augendruck (Glaukom), Arteriosklerose und Rauchen erhöhen das Risiko für einen Zentralvenenverschluss.<br />
Um das Risiko für einen Zentralvenenverschluss zu senken, sollten Sie sich regelmäßig bewegen, das Idealgewicht anstreben, sich fettarm ernähren und nicht rauchen.</p>
<p><strong>Diagnostik</strong><br />
Bei der augenärztlichen Untersuchung werden Ihre Pupillen mit Augentropfen erweitert (dilatiert) und Ihre Netzhaut überprüft.<br />
Häufig wird eine sogenannte Fluorescein-Angiographie durchgeführt. Gelber Farbstoff (Fluorescein genannt) wird in eine Armvene injiziert. Der Farbstoff wandert durch Ihre Blutgefäße. Eine spezielle Kamera macht Fotos von Ihrer Netzhaut, während der Farbstoff durch die Gefäße wandert. Dieser Test zeigt, ob die Netzhautvene blockiert ist und wie stark das Ausmaß ist.<br />
Meist handelt es sich um eine generalisierte Gefäßerkrankung, die mit arteriosklerotischen Risiken, vermehrten Schlaganfällen und erhöhter Sterblichkeit einhergehen kann.<br />
Eine Blutentnahme gibt Hinweise auf mögliche Ursachen für ein Gerinnungsproblem. Bei Patienten unter 40 Jahren werden zusätzliche Spezialuntersuchungen des Blutes durchgeführt, da hier eine angeborene Gerinnungsstörung ursächlich sein kann und erstmals in Erscheinung tritt.<br />
Ein Langzeit-EKG und eine Langzeit-Blutdruckmessung geben Hinweise auf Risikofaktoren, die im Zusammenhang mit einem Zentralvenenverschluß stehen. Mit Ultraschalluntersuchungen werden die Hals- und Kopfgefäße gründlich auf mögliche Verengungen getestet.<br />
Eine optische Kohärenztomographie (OCT) kann anzeigen, ob bereits eine Flüssigkeitsansammlung in der Stelle des schärfsten Sehens eingetreten ist. In diesem Falle wird noch während des stationären Aufenthaltes eine abschwellende Substanz (anti-VEGF) in den Augapfel gebracht.</p>
<p><strong>Therapie</strong><br />
Das Hauptziel der Behandlung ist es, Ihre Sehkraft stabil zu halten. In einigen Fällen kann aber auch eine signifikante Sehstärkenverbesserung erzielt werden. Dies geschieht in der Regel durch die Abdichtung von undichten Blutgefäßen in der Netzhaut. Dadurch wird eine weitere Schwellung der Makula verhindert.<br />
Dies kann durch die bereits erwähnten medikamentösen Injektionen in das Auge, den so genannten &#8222;Anti-VEGF-Injektionen&#8220;, behandeln werden. Das Medikament kann dazu beitragen, die Schwellung der Makula zu reduzieren. Manchmal können Steroidmedikamente in das Auge gespritzt werden, um die Schwellung zu behandeln.<br />
Wenn der Verschluss sehr schwerwiegend ist, muss gelegentlich eine Laseroperation durchgeführt werden. Dies wird panretinale Photokoagulation genannt. Ein Laser wird eingesetzt, um winzige Verbrennungen an Bereichen der Netzhautunterlage vorzunehmen. Dadurch wird das Risiko von weiteren Blutungen und Augendruckanstiegen verhindert.<br />
Während des stationären Aufenthaltes werden in der Regel durchblutungsfördernde Infusionen gegeben. In manchen Fällen wird auch ein Aderlass durchgeführt. Durch spezielle Augentropfen wird der Augendruck ferner niedrig gehalten, damit sich die Gesamtdurchblutung der Netzhaut verbessert.<br />
Nach der Behandlung dauert es in der Regel einige Monate, bis Sie eine Verbesserung Ihrer Sehkraft feststellen. Die meisten Menschen sehen zwar eine gewisse Verbesserung ihrer Sehkraft, aber bei einigen Menschen wird es keine Verbesserung geben. Ziel ist dann die Stabilisierung Ihres Sehvermögens.<br />
Die Augenklinik des Klinikums Fulda hat sich auf die Behandlung von Durchblutungsstörungen des Auges spezialisiert. Zu diesem Zweck haben wir ein Ophthalmovaskuläres Zentrum gegründet, um Sie optimal behandeln zu können.</p>
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		<title>Laserbehandlung</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/laserbehandlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 09:25:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Laserbehandlung Für die Laserbehandlung des vorderen und hinteren Augenabschnitts stehen sämtliche Laser (Festkörperlaser und Diodenlaser) zur Verfügung. Diese ambulant durchgeführten Eingriffe sind in der Regel schmerzfrei und wenig belastend. Hauptanwendungsgebiete finden sich bei Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen des Auges sowie bei degenerativen Netzhautprozessen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Laserbehandlung</h1>
<p>Für die Laserbehandlung des vorderen und hinteren Augenabschnitts stehen sämtliche Laser (Festkörperlaser und Diodenlaser) zur Verfügung. Diese ambulant durchgeführten Eingriffe sind in der Regel schmerzfrei und wenig belastend.</p>
<p>Hauptanwendungsgebiete finden sich bei Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen des Auges sowie bei degenerativen Netzhautprozessen.</p>
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		<item>
		<title>Tumortherapie des Auges</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/tumortherapie-des-auges/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 09:09:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Tumortherapie des Auges Die diagnostischen Methoden umfassen die Ophthalmoskopie, bildgebende Verfahren wie Augenhintergrunds-Fotografie, Echograpie und Magnetresonanztomographie (MRT), die Angiographie mit Fluoreszein oder Indozyanin-Grün und die Gewebe-Biopsie. Intraokulare Tumore werden durch eine gewebeschonende Strahlentherapie unter Erhalt des Augapfels therapiert. Größere Tumoren werden auch in Zusammenarbeit mit den Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen entfernt und gegebenenfalls in der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Tumortherapie des Auges</h1>
<p>Die diagnostischen Methoden umfassen die Ophthalmoskopie, bildgebende Verfahren wie Augenhintergrunds-Fotografie, Echograpie und Magnetresonanztomographie (MRT), die Angiographie mit Fluoreszein oder Indozyanin-Grün und die Gewebe-Biopsie.</p>
<p>Intraokulare Tumore werden durch eine gewebeschonende Strahlentherapie unter Erhalt des Augapfels therapiert.</p>
<p>Größere Tumoren werden auch in Zusammenarbeit mit den Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen entfernt und gegebenenfalls in der Strahlentherapie nachbehandelt.</p>
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		<item>
		<title>Plastische und kosmetische Lidoperationen</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/plastische-und-kosmetische-lidoperationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 08:40:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Plastische und kosmetische Lidoperationen Die gesamte Bandbreite der plastischen und kosmetischen Lidchirurgie wird angeboten. Ein Herabhängen der Lider (Ptosis) wird z.B. durch das besonders gewebeschonende Verfahren der Levatorfaltung korrigiert. Gewebsneubildungen der Lider werden direkt in dem angeschlossenen Institut für Pathologie mikroskopisch untersucht und nach vollständiger Entfernung fachgerecht versorgt. Es werden Verfahren wie die operative Lidstraffung, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Plastische und kosmetische Lidoperationen</h1>
<p>Die gesamte Bandbreite der plastischen und kosmetischen Lidchirurgie wird angeboten. Ein Herabhängen der Lider (Ptosis) wird z.B. durch das besonders gewebeschonende Verfahren der Levatorfaltung korrigiert.<br />
Gewebsneubildungen der Lider werden direkt in dem angeschlossenen Institut für Pathologie mikroskopisch untersucht und nach vollständiger Entfernung fachgerecht versorgt.<br />
Es werden Verfahren wie die operative Lidstraffung, die tarsomarginale Transplantation, Operation nach Wies, Kuhnt-Szymanowski, die Hughes-Unterlidrekonstruktion bis hin zur kompletten Unterlidrekonstruktion und vieles mehr eingesetzt.<br />
Die medizinische und kosmetische Behandlung mittels krampflösenden Substanzen wie Xeomin oder Botox wird ebenfalls häufig durchgeführt.</p>
<h3>Ptosis (Herabhängendes Oberlid)</h3>
<p><strong>Worum handelt es sich bei einer Ptosis?</strong><br />
Eine Ptosis liegt vor, wenn das Oberlid über dem Auge herabhängt. Das Augenlid kann nur ein wenig herunterhängen oder so weit, dass es die Pupille (der schwarze Punkt in der Mitte des Auges, der Licht hereinlässt) bedeckt. Die Ptosis kann das normale Sehen einschränken oder sogar vollständig blockieren.<br />
Kinder als auch Erwachsene können Ptosis haben. Glücklicherweise kann diese Erkrankung behandelt werden, um sowohl die Sehkraft als auch das Aussehen zu verbessern.</p>
<p><strong>Ptosis bei Kindern</strong><br />
Kinder, die mit Ptosis geboren werden, haben eine so genannte angeborene Ptosis. Dies kann durch Probleme mit dem Muskel, der das Augenlid anhebt (der so genannte Levatormuskel), verursacht werden.</p>
<p>Das offensichtlichste Zeichen einer Ptosis ist ein hängendes Augenlid. Ein weiteres Anzeichen ist, wenn die Oberlidfalten nicht gleichmäßig zueinander ausgerichtet sind. Ein Kind mit Ptosis kann den Kopf nach hinten kippen, das Kinn anheben oder die Augenbrauen hochziehen, um besser sehen zu können. Mit der Zeit können diese Bewegungen Kopf- und Nackenprobleme verursachen.<br />
Manchmal kann ein Kind, das mit Ptosis geboren wurde, auch andere Augenprobleme haben. Dazu können Augenbewegungsprobleme, Augenmuskelerkrankungen, Tumore (auf dem Augenlid oder anderswo) und andere Probleme gehören.</p>
<p>Bei einem Kind mit Ptosis besteht ein Risiko für Sehprobleme. Wenn das Augenlid des Kindes so weit herunterhängt, dass es die Sicht blockiert, kann sich eine Amblyopie (auch &#8222;schwachsichtiges Auge&#8220; genannt) entwickeln. Ein Auge sieht dann besser als das andere. Ein Kind mit Ptosis kann auch einen Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) haben; dabei sieht es verschwommene Bilder.</p>
<p><strong>Ptosis bei Erwachsenen</strong><br />
Erwachsene bekommen in den meisten Fällen eine Ptosis (Involutionsptosis genannt), wenn der sogenannte Levatormuskel (Lidheber) erschlafft. Dies kann durch Alterung oder eine Augenverletzung verursacht werden. Manchmal tritt die Ptosis auch als Nebenwirkung nach bestimmten Augenoperationen auf. In seltenen Fällen können Krankheiten oder Tumore den Lidmuskel befallen und eine Ptosis verursachen.</p>
<p>Ziel ist es, die Ursache der Ptosis herausfinden, um eine Behandlung zu empfehlen. Es wird eine vollständige Augenuntersuchung und möglicherweise auch Bluttests und eine bildgebende Untersuchungen durchgeführt. Wahrscheinlich wird eine Operation empfohlen, damit der Lidmuskel besser arbeiten kann.</p>
<p><strong>Ptosis-Behandlung für Kinder</strong><br />
Die folgenden Faktoren beeinflussen die Entscheidung, wie die Ptosis bei Kindern am besten zu behandeln ist:</p>
<ul>
<li>Alter des Kindes</li>
<li>Ob ein oder beide Augenlider betroffen sind</li>
<li>Höhe der Augenlider</li>
<li>Stärke des Lidmuskels</li>
<li>Bewegungen des Auges</li>
</ul>
<p>In den meisten Fällen ist eine Operation zur Behandlung der Ptosis bei Kindern angezeigt. Dabei wird entweder der Lidheber (Levatormuskel) gestrafft oder das Augenlid an anderen Muskeln bzw. Fazien befestigt, die das Anheben des Augenlids unterstützen können. Das Ziel ist die Verbesserung der Sehkraft.</p>
<p>Wenn das Kind auch eine Schwachsichtigkeit hat, muss auch dieser Zustand mitbehandelt werden. Die Schwachsichtigkeit kann durch das Tragen einer Augenklappe oder einer speziellen Brille oder durch die Verwendung bestimmter Augentropfen behandelt werden, um das schwächere Auge zu stärken.<br />
Alle Kinder mit Ptosis &#8211; ob sie operiert werden oder nicht &#8211; müssen regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen zum Augenarzt oder in unsere Sehschule gehen.</p>
<p><strong>Ptosis-Chirurgie bei Erwachsenen</strong><br />
Eine örtliche Betäubung wird verwendet, um Ihr Auge und den Bereich um das Auge herum zu betäuben. Bei Bedarf wird ein Anästhesist dabei eine Analgosedierung (Dämmerschlaf) durchführen, damit Sie keine Unanehmlichkeiten spüren.</p>
<p>Manchmal wird nur eine kleine Anpassung des Lidhebemuskels vorgenommen. Bei einer schwereren Ptosis muss der Levatormuskel möglicherweise verkürzt und wieder am Augenlid befestigt werden. Wir führen die sogenannte Levatorfaltung durch, bei der der Muskel durch Nähte gefaltet wird und somit nicht durchtrennt werden muss.<br />
Informieren Sie Ihren Augenarzt vor einer Lidoperation unbedingt über alle Medikamente, die Sie einnehmen. Dazu gehören alle verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamente,<br />
Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel. Für Ihren Augenarzt ist es wichtig zu wissen, ob Sie Aspirin (oder aspirinhaltige Medikamente) oder Blutverdünner einnehmen oder ob Sie ein Blutungsproblem haben.</p>
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		<item>
		<title>Hornhauttransplantation</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/hornhauttransplantation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 08:35:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hornhauttransplantation Ein Großteil der Hornhauterkrankungen, die eine Transplantation erforderlich machen, können jetzt durch einen minimalinvasiven Eingriff geheilt werden. Dazu reicht in den meisten Fällen die isolierte Verpflanzung einer Gewebelamelle aus (DMEK). Eine vollständige Erholung der Sehschärfe ist dadurch möglich geworden. Der komplette Austausch der Hornhaut (perforierende Keratoplastik) ist dadurch seltener geworden. Durch die Zusammenarbeit mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Hornhauttransplantation</h1>
<p>Ein Großteil der Hornhauterkrankungen, die eine Transplantation erforderlich machen, können jetzt durch einen minimalinvasiven Eingriff geheilt werden. Dazu reicht in den meisten Fällen die isolierte Verpflanzung einer Gewebelamelle aus (DMEK). Eine vollständige Erholung der Sehschärfe ist dadurch möglich geworden. Der komplette Austausch der Hornhaut (perforierende Keratoplastik) ist dadurch seltener geworden. Durch die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Hornhautbanken gibt es praktisch keine Wartezeiten auf ein Transplantat. Alle nachfolgend dargestellten Operationsverfahren werden von erfahrenen Chirurgen der Augenklinik Klinikum Fulda durchgeführt.</p>
<ul>
<li><strong>Descemet-Membran-Endothel-Keratoplastik (DMEK)</strong><br />
Bei der DMEK handelt es sich um ein Hornhauttransplantationsverfahren mit partieller Hornhautdicke, bei dem die Descemet-Membran und das Endothel des Patienten selektiv entfernt werden, gefolgt von der Transplantation des Spenderhornhautendothels und der Descemet-Membran ohne zusätzliches stromales Gewebe des Spenders.</p>
<p>Das Transplantatgewebe ist lediglich 10-15 Mikrometer dick. Es wird ein klarer Hornhautschnitt angelegt, das Empfängerendothel und die Descemet-Membran entfernt und das Transplantat mit Hilfe einer Glaskartusche geladen. Nach der Injektion des Gewebes in die Vorderkammer richtet der Chirurg das Transplantat aus und entfaltet es. Eine Gasblase aus 20%igem Schwefelhexafluorid (SF6) wird in die Vorderkammer eingebracht, um die Anhaftung des Transplantats zu unterstützen.</p>
<p>Die Indikationen für die DMEK sind endotheliale Dystrophien (wie z.B. Fuchs&#8217;sche Hornhautdystrophie und posteriore polymorphe Hornhautdystrophie), der pseudophaken bullösen Keratopathie, des ICE-Syndroms und anderer Ursachen der endothelialen Hornhautdysfunktion.</p>
<p>Die DMEK bietet die bisher schnellste visuelle Rehabilitation aller Keratoplastiktechniken. Die endgültige Sehschärfe kann aufgrund minimaler optischer Grenzflächeneffekte hervorragend sein. Da weniger Gewebe transplantiert wird, besteht im Vergleich zu anderen Keratoplastiken ein geringeres Risiko der Abstoßung und eine geringere langfristige Abhängigkeit von topischen Steroiden.</li>
<li><strong>Hornhauttransplantation</strong><br />
Bei der Hornhauttransplantation handelt es sich um ein Austauschtransplantationsverfahren, bei dem mit einem Trepan (Ringmesser) mit geeignetem Durchmesser eine Volldickenresektion der Hornhaut des Patienten durchgeführt wird, gefolgt von der Platzierung eines Spenderhornhauttransplantats mit voller Dicke. Die Hornhauttransplantation ermöglicht die Behandlung von Krankheiten, die die Epithel-, Stroma- und Endothelschichten betreffen. Unterbrochene oder fortlaufende Nähte werden unter gleicher Spannung platziert, um die postoperative Hornhautverkrümmung zu minimieren. Später werden die Nähte wieder entfernt.</p>
<p>Ein Transplantat kann bei richtiger Pflege Jahrzehnte bzw. lebenslang halten. Obwohl die Hornhauttransplantation einst die häufigste Form der Hornhauttransplantation war, wurde sie bei endothelialer Dysfunktion (Pumpversagen der innersten Hornhautschicht) ohne signifikante stromale Narbenbildung durch Techniken mit partieller Dicke ersetzt (DMEK).<br />
Hornhauttransplantationen werden in erster Linie bei visuell signifikanter stromaler Narbenbildung, Trübungen mit unsicherem Endothelstatus oder signifikanter hinterer Hornhautbeteiligung, Hornhautektasie (wie Keratokonus und pelluzide marginale Degeneration), kombinierter stromaler und epithelialer Erkrankung (wie Peters-Anomalie) und infektiösen oder nicht infektiösen Hornhautulzerationen oder -perforationen durchgeführt.</p>
<p>Varianten des Verfahrens, die Mini-Hornhauttransplantation oder eine Autorrotationskeratoplastik, kann zur Behandlung von fokalen Defekten in der Hornhaut eingesetzt werden. Die postoperative Genesungszeit ist relativ lang, manchmal dauert es Monate, bis die bestkorrigierte Sehschärfe erreicht wird.</li>
<li><strong>Keratoprothese</strong><br />
Die Keratoprothesenimplantation ist ein Verfahren, bei dem die Hornhaut in ihrer ganzen Dicke entfernt und durch eine künstliche Hornhaut ersetzt wird. Die Boston Typ I Keratoprothese ist derzeit die am häufigsten verwendete Keratoprothese. Sie besteht aus einer klaren Kunststoffoptik aus Polymethylmethacrylat (PMMA) und einer Rückplatte, die um ein Hornhauttransplantat gelegt und mit einem Titan-Verriegelungsring gesichert wird. Nach dem Zusammenbau der Vorrichtung wird eine Trepanation von voller Dicke auf der Wirtshornhaut durchgeführt. Die Keratoprothese wird dann mit unterbrochenen oder fortlaufenden Nähten am Wirtsgewebe befestigt.</p>
<p>In der Regel kommen Patienten mit einer Vorgeschichte von mehrfach durchgeführten Hornhauttransplantationen für eine Keratoprothesentransplantation in Frage. Weitere Indikationen sind schwere Keratitis oder Erkrankungen der Augenoberfläche infolge eines limbalen Stammzellversagens, wie das Stevens-Johnson-Syndrom, okuläres Narbenpemphigoid, Aniridie und chemische Verletzungen.</li>
<li><strong>Bowman-Membran Transplantation</strong><br />
Die Bowman-Membran (BM) ist eine dünne Gewebeschicht, die sich unterhalb des Hornhautepithels und oberhalb des Stromas befindet. Sie ist eine Schlüsselstruktur in der Hornhaut, die mechanische Unterstützung bietet und das darunter liegende Stroma vor Schäden schützt. In den letzten Jahren hat sich die BM-Transplantation als vielversprechende Behandlungsoption für verschiedene Indikationen herauskristallisiert, darunter die Behandlung von postrefraktiver Hornhauttrübung, postherpetischer Narbenbildung und Keratokonus.</p>
<p>Die besondere Eigenschaften des BM erklären seine Vielseitigkeit als Transplantationsmaterial. Das BM ist ein robustes und dünnes Gewebe mit einer Dicke von 7-10 Mikrometern. Außerdem ist es azellulär, d. h. es enthält keine Zellen, was das Risiko einer Immunabstoßung verringert und es zu einer geeigneten Option für die allogene Transplantation macht. Darüber hinaus verfügt das BL über eine hohe Zugfestigkeit und einen geringen Wassergehalt, wodurch es reißfest ist und sich für die Umformung der Hornhaut eignet.</p>
<p>Die BM-Transplantation blickt auf eine lange Geschichte zurück. In den Anfängen wurde die BM-Transplantation mit ganzen Hornhautknöpfen oder Schichten von Hornhautgewebe durchgeführt. Diese Techniken waren jedoch aufgrund der Schwierigkeiten bei der Entnahme und Aufbereitung des Gewebes nur begrenzt erfolgreich. In den letzten Jahren haben Fortschritte bei den mikrochirurgischen Techniken es ermöglicht, das BM-Gewebe mit größerer Genauigkeit und Präzision zu entnehmen und für die Transplantation vorzubereiten.</p>
<p>Zu den jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der BM-Transplantation gehört der Einsatz lasergestützter Techniken wie die Femto-Lasik zur Vorbereitung des Auges für die Transplantation. Diese Techniken ermöglichen eine präzise Entfernung der BM bei minimaler Schädigung des umliegenden Gewebes, was zu besseren Sehergebnissen und kürzeren Erholungszeiten führt.</p>
<p>Die BM-Transplantation hat sich bei verschiedenen Indikationen als wirksame Behandlungsoption erwiesen. Bei der Behandlung von postrefraktiven Hornhauttrübungen hat sich gezeigt, dass die BM-Transplantation die stromale Vernarbung hemmt und die Sehschärfe verbessert. Bei der Behandlung von postherpetischer Narbenbildung hat sich gezeigt, dass die BM-Transplantation die Hornhaut abflacht und das Sehvermögen verbessert. Bei der Behandlung von Keratokonus hat sich gezeigt, dass die BM-Transplantation die Hornhaut abflacht und die Sehschärfe verbessert.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatzes der BM-Transplantation in Kombination mit anderen Behandlungen, wie z. B. Crosslinking, um die Ergebnisse weiter zu verbessern. Darüber hinaus sind weitere Forschungsarbeiten erforderlich, um die optimalen Indikationen für die BM-Transplantation und die Langzeitergebnisse des Verfahrens zu ermitteln.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die BM-Transplantation eine vielversprechende Behandlungsoption für verschiedene Indikationen ist, darunter die Behandlung von postrefraktiver Hornhauttrübung, postherpetischer Narbenbildung und Keratokonus. Die besonderen Eigenschaften der BM, wie ihre Robustheit, Dünnheit und Azellularität, machen sie zu einem vielseitigen Transplantationsmaterial. Jüngste Entwicklungen bei der BL-Transplantation haben die Präzision und Genauigkeit des Verfahrens verbessert, was zu besseren visuellen Ergebnissen und kürzeren Erholungszeiten führt.</li>
<li></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Glaskörper- und Netzhautchirurgie</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/glaskoerper-und-netzhautchirurgie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 08:07:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Glaskörper- und Netzhautchirurgie Bei Erkrankungen der Netzhaut und des Glaskörpers verwenden wir ausschließlich minimal invasive (gewebeschonende) Instrumente und OP-Verfahren, die eine rasche und schmerzfreie Erholung deutlich begünstigen. Die Eingriffe werden in lokaler Betäubung, bei Bedarf auch im Dämmerschlaf (Analgosedierung) oder in Vollnarkose, durchgeführt. Unsere Ärzte wenden moderne Verfahren der nahtfreien minimal invasiven Glaskörper- und Netzhautchirurgie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/glaskoerper-und-netzhautchirurgie/">Glaskörper- und Netzhautchirurgie</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Glaskörper- und Netzhautchirurgie</h1>
<p>Bei Erkrankungen der Netzhaut und des Glaskörpers verwenden wir ausschließlich minimal invasive (gewebeschonende) Instrumente und OP-Verfahren, die eine rasche und schmerzfreie Erholung deutlich begünstigen. Die Eingriffe werden in lokaler Betäubung, bei Bedarf auch im Dämmerschlaf (Analgosedierung) oder in Vollnarkose, durchgeführt.</p>
<p>Unsere Ärzte wenden moderne Verfahren der nahtfreien minimal invasiven Glaskörper- und Netzhautchirurgie an.</p>
<p><strong>Große Makulalöcher:</strong><br />
Dies sind Makulaforamina, die einen Durchmesser von mehr als 400 Mikrometern haben und in der Regel schwieriger zu reparieren sind. Sie erfordern oft einen umfangreicheren chirurgischen Ansatz, wie z. B. die Technik des umgekehrten ILM-Lappens (Inverted Internal Limiting Membrane).<br />
Die Technik der invertierten inneren Begrenzungsmembran (Internal Limiting Membrane = ILM) ist ein chirurgischer Ansatz, der zur Reparatur großer oder komplexer Makulalöcher verwendet wird. Dabei wird ein invertierter ILM-Lappen angelegt, d. h. ein dünnes Stück der Membrana limitans interna, das von der Netzhaut abgezogen und über das Makulaforamen gestülpt wird. Die ILM ist eine dünne Gewebeschicht, die zwischen dem Glaskörper und der Netzhaut liegt und von der man annimmt, dass sie bei der Entstehung von Makulalöchern eine Rolle spielt. Durch Umstülpen des ILM-Lappens über das Makulaloch kann der Chirurg ein Gerüst schaffen, das die darüber liegende Netzhaut stützt und den Verschluss des Lochs fördert.<br />
Um die Technik des umgekehrten ILM-Lappens durchzuführen, führt der Chirurg zunächst eine Pars-plana-Vitrektomie durch, um den Glaskörper und alle Trümmer zu entfernen, die die Sicht auf das Makulaforamen behindern könnten. Anschließend verwendet der Chirurg mikrochirurgische Instrumente wie Pinzetten und Scheren, um die ILM vorsichtig von der Netzhaut abzulösen. Sobald der ILM-Lappen angelegt ist, wird er über das Makulaforamen gestülpt und mit Hilfe von Luft- oder Gastamponade fixiert. Die Luft- oder Gastamponade hilft, den ILM-Lappen an seinem Platz zu halten und verhindert, dass sich die Netzhaut ablöst.<br />
Nach der Operation muss der Patient eine bestimmte Kopfhaltung für eine gewisse Zeit beibehalten, damit die Luft- oder Gastamponade das Makulaforamen wirksam abdichten kann. In den meisten Fällen beginnt sich das Loch innerhalb weniger Tage nach der Operation zu schließen, auch wenn es einige Wochen oder Monate dauern kann, bis das Sehvermögen vollständig wiederhergestellt ist.</p>
<p><strong>Wasserkissen-Technik bei großen Makulaforamen</strong><br />
Eine der Erkrankungen, die mit der Pars-plana-Vitrektomie behandelt werden können, ist ein persistierendes großes Makulaforamen (PMF), d. h. ein Makulaforamen, welches sich spontan gebildet hat und schon lange besteht, oder sich nach einer ersten vitreoretinalen Operation nicht schließt oder abheilt. PMFs haben in der Regel einen Durchmesser von mehr als 400 Mikrometern.</p>
<p>PMFs werden häufig durch Adhäsionen zwischen der Netzhaut und dem darunter liegenden Gewebe verursacht, die verhindern können, dass die Netzhaut ordnungsgemäß über dem Makulaforamen verheilt. Um diese Verklebungen zu lösen und den Verschluss der PMF zu fördern, muss der Chirurg eine Vitrektomie durchführen und subretinale Flüssigkeit in den betroffenen Bereich einbringen.</p>
<p>Während des Eingriffs macht der Chirurg kleine Schnitte in der Pars plana, dem Teil des Auges, der sich in der Nähe der Linse befindet, und führt mikrochirurgische Instrumente wie Pinzetten und Scheren in das Auge ein. Mit diesen Instrumenten entfernt der Chirurg dann den Glaskörper.</p>
<p>Sobald der Glaskörper entfernt ist, kann der Chirurg eine kleine Menge subretinaler Flüssigkeit in den Raum zwischen der Netzhaut und dem darunter liegenden Gewebe injizieren. Die subretinale Flüssigkeit wird durch eine kleine Öffnung in der Netzhaut, injiziert. Die subretinale Flüssigkeit trägt dazu bei, die Verklebungen zwischen der Netzhaut und dem darunter liegenden Gewebe zu lösen, so dass die Netzhaut ordnungsgemäß über der PMH heilen kann. Nach der Operation ist eine spezielle Lagerung einzuhalten.</p>
<p>In manchen Fällen muss der Chirurg auch zusätzliche vitreoretinale Eingriffe vornehmen, wie z. B. die Technik des umgekehrten ILM-Lappens (Inverted Internal Limiting Membrane), um den Verschluss der PMF zu unterstützen.</p>
<p>Es ist wichtig zu beachten, dass der Erfolg der Operation und die Wiederherstellung des Sehvermögens von der Größe und Lage der PMF abhängen. In den meisten Fällen beginnt sich der PMF innerhalb weniger Tage nach dem Eingriff zu schließen, obwohl es mehrere Wochen oder Monate dauern kann, bis das Sehvermögen vollständig wiederhergestellt ist.<br />
Erfahrene Chirurgen am Klinikum Fulda führen diesen Eingriff routiniert durch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Amnionmembran zur Schließung eines Makulaforamens</strong><br />
Die Verwendung einer menschlichen Amnionmembran zur Schließung eines Makulaforamens ist eine chirurgische Technik, bei der eine dünne Gewebeschicht, die sogenannte Amnionmembran, aus der inneren Auskleidung der menschlichen Plazenta auf die Netzhaut des Auges transplantiert wird. Die Amnionmembran ist eine schützende Gewebeschicht, die reich an Wachstumsfaktoren, extrazellulären Matrixproteinen und anderen Substanzen ist, die die Heilung und Reparatur von Gewebe fördern.</p>
<p>Nach der Entfernung des Glaskörpers und der Vorbereitung des Makulaforamens für die Reparatur legt der Chirurg die Amnionmembran vorsichtig über das Loch und fixiert sie mit Hilfe einer Luft- oder Gastamponade. Die Luft- oder Gastamponade hilft, die Amnionmembran an ihrem Platz zu halten und verhindert, dass sich die Netzhaut ablöst.</p>
<p>Nach der Operation muss der Patient eine bestimmte Kopfhaltung für eine gewisse Zeit beizubehalten, damit die Luft- oder Gastamponade das Makulaforamen wirksam abdichten kann. Zur Überwachung des Heilungsprozesses und zur Beurteilung der Wiederherstellung des Sehvermögens wird der Patient zu Nachuntersuchungen einbestellt.</p>
<p>Die Verwendung einer menschlichen Amnionmembran zum Verschließen eines Makulaforamens kann insbesondere bei Patienten mit einem persistierendem Makulaformaen oder bei hoher Myopie, d. h. starker Kurzsichtigkeit, von Vorteil sein. In diesen Fällen können die in der Amnionmembran enthaltenen Wachstumsfaktoren und extrazellulären Matrixproteine dazu beitragen, den Verschluss des Makulaforamens zu fördern und das Sehvermögen zu verbessern.</p>
<p>Neben der Verwendung einer menschlichen Amnionmembran kann der Chirurg auch die OCT-Angiographie, ein nicht-invasives bildgebendes Verfahren, einsetzen, um den Heilungsprozess zu überwachen und den Verschluss des Makulaforamens zu beurteilen. Bei der OCT-Angiographie werden mit Hilfe von Lichtwellen detaillierte Bilder der Netzhaut und der sie versorgenden Blutgefäße erstellt, so dass der Chirurg die Gesundheit der Netzhaut und den Verschluss der Makula-Region beurteilen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Minimal invasive Augenchirurgie</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/minimal-invasive-augenchirurgie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 07:50:21 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_therapieverf&#038;p=17485</guid>

					<description><![CDATA[<p>Minimal invasive Augenchirurgie Wo früher noch große und teilweise riskante Operationen nötig waren, werden heute sehr gute Ergebnisse mit minimalinvasiven, sprich kleinstmöglichen und gewebeschonenden Eingriffen, erreicht. Besonders in der Katarakt-, Glaukom- und Netzhautchirurgie werden diese gewebeschonenden Eingriffe in unserer Augenklinik routinemäßig eingesetzt. Ein klarer Vorteil besteht neben dem geringeren operativen Risiko in einer deutlich verkürzten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Minimal invasive Augenchirurgie</h1>
<p>Wo früher noch große und teilweise riskante Operationen nötig waren, werden heute sehr gute Ergebnisse mit minimalinvasiven, sprich kleinstmöglichen und gewebeschonenden Eingriffen, erreicht.</p>
<p>Besonders in der Katarakt-, Glaukom- und Netzhautchirurgie werden diese gewebeschonenden Eingriffe in unserer Augenklinik routinemäßig eingesetzt. Ein klarer Vorteil besteht neben dem geringeren operativen Risiko in einer deutlich verkürzten Erholungsphase und damit auch einem kürzeren Aufenthalt im Krankenhaus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/minimal-invasive-augenchirurgie/">Minimal invasive Augenchirurgie</a> erschien zuerst auf <a href="https://klinikum-fulda.de">Klinikum Fulda</a>.</p>
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		<title>Workshop Familie</title>
		<link>https://klinikum-fulda.de/therapieverfahren/workshop-familie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Jacob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2022 08:36:11 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.klinikum-fulda.de/?post_type=kfd_therapieverf&#038;p=14286</guid>

					<description><![CDATA[<p>Workshop Familie Der Familienworkshop richtet sich an Eltern, die Erziehungsverantwortung für minderjährige Kinder tragen. Hier erhalten Sie Informationen zu Erziehungsfragen, sie beschäftigen sich mit der Frage wie Sie ihre Erkrankung in der Familie kommunizieren und wie sie Ihren Aufgaben als Eltern trotz Ihrer Erkrankung gut gerecht werden können, ohne Ihre eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Workshop Familie</h1>
<p>Der Familienworkshop richtet sich an Eltern, die Erziehungsverantwortung für minderjährige Kinder tragen. Hier erhalten Sie Informationen zu Erziehungsfragen, sie beschäftigen sich mit der Frage wie Sie ihre Erkrankung in der Familie kommunizieren und wie sie Ihren Aufgaben als Eltern trotz Ihrer Erkrankung gut gerecht werden können, ohne Ihre eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen.</p>
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