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Helfen Klinikaufenthalte wirklich langfristig? Wer unter schweren Depressionen, Ängsten oder chronischen Schmerzen leidet, sorgt sich oft um die Zeit nach der Entlassung. Eine neue wissenschaftliche Untersuchung bringt nun Gewissheit: Die MEPP-Studie unter Beteiligung von Prof. Dr. Henrik Kessler (Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie) belegt eindrucksvoll, dass eine ganzheitliche psychosomatische Behandlung die Lebensqualität nachhaltig steigert – messbar noch ein Jahr nach Therapieende.
An der Studie nahmen über 2.000 Patientinnen und Patienten aus 19 Universitätskliniken teil. Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen mit ganz unterschiedlichen Leidenswegen – von Essstörungen bis hin zu Traumafolgen – tiefgreifend von der spezialisierten Behandlung profitieren. Besonders ermutigend für Betroffene ist die Erkenntnis, dass die Therapie genau dort ansetzt, wo die Verzahnung von Körper und Seele am wichtigsten ist. In Deutschland gibt es hierfür ein einzigartiges Konzept, das den ganzen Menschen in den Blick nimmt und nicht nur einzelne Symptome behandelt.

Prof. Dr. Henrik Kessler, Erstautor der Publikation und Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Fulda, betont den hohen Wert für die Betroffenen: „Diese Daten sind ein starkes Argument für die Leistungsfähigkeit der Psychosomatik in Deutschland. Wir haben in einem natürlichen klinischen Setting gezeigt, dass unsere intensive, multimodale Behandlung die Lebensqualität unserer Patienten langfristig verbessert. Dies bestärkt uns in unserem Engagement für die Behandlung komplexer seelischer und körperlicher Erkrankungen. Die Psychosomatik bietet mit ihrer ganzheitlichen Sichtweise und der Verzahnung von psychischen und somatischen Behandlungen eine unverzichtbare Versorgung für Menschen mit chronischen und schwerwiegenden Krankheitsbildern. Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Fulda ist stolz, Teil dieser wegweisenden Forschung zu sein und diesen effektiven Behandlungsansatz täglich umzusetzen.“

Körper und Seele gemeinsam heilen
Psychosomatische Medizin betrachtet den Menschen ganzheitlich. Körper und Seele sind eng miteinander verbunden: psychische Belastungen beeinflussen den Körper und umgekehrt. Deshalb setzt die Psychosomatik auf einen sogenannten multimodalen Ansatz: Intensive Psychotherapie wird dabei mit medizinischen Behandlungen und weiteren kreativen Verfahren, wie z.B. Kunst- und Bewegungstherapie kombiniert. Ziel ist nicht nur die Linderung von Beschwerden, sondern eine spürbare und nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität im Alltag.

Ein Signal des Vertrauens für Betroffene in der Region
Wer sich für eine psychosomatische Therapie entscheidet, hat – heute wissenschaftlich belegt – sehr gute Chancen auf eine nachhaltige Besserung. Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Fulda bietet hierfür individuell zugeschnittene Therapiepläne, ein interdisziplinäres Expertenteam und moderne, wissenschaftlich belegte Behandlungskonzepte, direkt vor Ort.
„Psychosomatische Medizin wirkt – und zwar langfristig“, betont Prof. Kessler. „Das gibt Patientinnen und Patienten Hoffnung und zeigt, wie wichtig es ist, psychische und körperliche Aspekte gemeinsam zu behandeln.“ Für Menschen, die oft einen langen Leidensweg hinter sich haben, ist dieses Studienergebnis ein wichtiges Signal: Die intensive Zeit in der Klinik entfaltet eine Wirkung, die Betroffene dazu befähigt, ihre Lebensqualität dauerhaft zurückzugewinnen.

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