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Stereotaktische Neurochirurgie

Die stereotaktisch geführte Hirnoperation ist ein minimal-invasiver Eingriff, bei dem mit sehr hoher Präzision bei sehr geringem Risiko jeder Punkt im Gehirn erreicht werden kann. Die Operationen erfolgen in der Regel in Vollnarkose und Sie dürfen die Klinik im Allgemeinen nach 2 Tagen wieder verlassen.

Behandlungsspektrum

Angewendet wird die Stereotaxie vor allem für Gewebeentnahmen/Biopsien aber auch zur Therapie für Zysten-/Abszessentlastungen und die Implantation von Kathetern.

Stereotaktische Gewebeentnahmen

Die Notwendigkeit einer Gewebeentnahme besteht sowohl bei unklaren Prozessen innerhalb des Gehirns als auch bei der Differenzierung von therapieverursachten Veränderungen (z.B. nach Bestrahlung).

Stereotaktische Zysten-/Abszessentlastungen und Katheterimplantationen

Bei manchen Gehirnzysten besteht die Indikation zu einer Punktion und Druckentlastung. In einigen Fällen wird zusätzlich die Einlage eines kleinen Katheters zur dauerhaften Drainage der Zystenflüssigkeit nötig.

Bei der Aussaat von Tumorzellen in das Nervenwasser (z.B. bei Brustkrebs) ist eine direkte Gabe eines Chemotherapeutikums in den Nervenwasserraum notwendig (sog. „intrathekale Chemotherapie“). Hierzu wird ein Reservoir unter die Kopfhaut implantiert und über einen Katheter mit einem Hirnventrikel verbunden.

Ansprechpartner:

Dr. med. C. Hamisch
Fachärztin für Neurochirurgie

Terminvereinbarung:
Sprechstunde stereotaktische Neurochirurgie
Klinik für Neurochirurgie
Telefon: (0661) 84-5810

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