Lungenkrebs-Früherkennung: Neue Chance für Ihre Gesundheit ab 2026
Das Lungenzentrum des Klinikums Fulda informiert im Rahmen der Patientenakademie über neue Wege in der Früherkennung von Lungenkrebs. Unter dem Titel „Lungenkrebs-Früherkennung: Neue Chance für Ihre Gesundheit ab 2026“ laden Prof. Dr. Philipp Markart, Direktor der Medizinischen Klinik V (Pneumologie), und Dr. Bora Kosan (Leiter der Abteilung für Thoraxchirurgie) Personen mit einem erhöhten Lungenkrebs-Risiko – vor allem aktive oder ehemalige starke Raucher – sowie alle Interessierten am 12. Februar 2026, um 16:30 Uhr in den Hörsaal ein.
Im Jahr 2026 startet erstmals ein deutschlandweites Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs. Damit reagiert die Medizin darauf, dass Lungenkrebs mit jährlich ca. 60.000 Neuerkrankungen zu den häufigsten Krebsarten gehört. Die Heilungschancen sind jedoch gut – vorausgesetzt, die Krankheit wird rechtzeitig entdeckt. Das gezielte Früherkennungsprogramm soll dabei helfen, diesen entscheidenden Zeitvorteil für eine erfolgreiche Behandlung zu nutzen.
Früherkennung rettet Leben: Neues Programm ab 2026
Bisher gab es in Deutschland kein flächendeckendes Früherkennungs-Programm (Screening) für Lungenkrebs. Ab 2026 haben nun Personen mit einem erhöhten Risiko – insbesondere aktive oder ehemalige starke Raucher – einen gesetzlichen Anspruch auf eine gezielte Früherkennungsuntersuchung. Denn: Frühzeitig erkannt, ist Lungenkrebs heute gut behandelbar und die Aussicht auf Heilung ist hoch. „Wir möchten aufklären und Ängste abbauen“, so Prof. Dr. Philipp Markart, Direktor der Medizinischen Klinik V am Klinikum Fulda. „Wir stehen an der Schwelle zu einer deutlich verbesserten Prognose für unsere Patienten“, so Markart weiter: „Die Neuerung im Jahr 2026 ermöglicht es uns, Tumore frühzeitig zu finden, noch bevor sie Symptome verursachen und sie somit optimal behandelbar sind.“
Geballte Expertise: Von der Diagnose bis zur Therapie
Im Rahmen der Patientenakademie beleuchten erfahrene Experten der Fachbereiche Pneumologie (Lungenheilkunde), Thoraxchirurgie und Radiologie das Thema aus verschiedenen Perspektiven.
Unter anderem werden Prof. Dr. Philipp Markart, Dr. Bora Kosan und Dr. Nicolai Schramm (Radiologie, Zentrum Vital) folgende Fragen beantworten:
• Wer gehört zur Risikogruppe? Für wen ist die Früherkennung wirklich sinnvoll?
• Wie läuft die Lungenkrebs-Früherkennung ab? Welche Rolle spielt die moderne, strahlungsarme Low-Dose-Computertomographie (CT)?
• Welche Vorteile bietet eine frühe Diagnose? Wie verändern sich Prognose und Heilungschancen?
• Wie sieht die optimale Behandlung aus? Einblicke in moderne Therapieverfahren
Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an alle gesundheitsinteressierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere an Raucherinnen und Raucher, die mehr über ihre individuellen Früherkennungsmöglichkeiten erfahren möchten. Ziel ist es, sachlich zu informieren, bestehende Ängste vor der Untersuchung und dem Ergebnis abzubauen und den Weg einer informierten Entscheidung für die eigene Gesundheit zu ebnen.