Regionalanästhesie — Was bedeutet das für Sie?
Bei einer Regionalanästhesie wird nicht der gesamte Körper in Narkose versetzt, sondern gezielt der Bereich betäubt, der operiert wird. Das bedeutet für Sie: kein Tiefschlaf, keine Beatmung — und in vielen Fällen deutlich weniger Nebenwirkungen als bei einer Vollnarkose.
Ultraschallgeführte Präzision
Alle peripheren Nervenblockaden führen wir ausschließlich unter kontinuierlicher Ultraschallkontrolle durch. Das bedeutet: Unsere Ärzte sehen in Echtzeit, wo die Nadel geführt wird und wo das Betäubungsmittel sich ausbreitet — für maximale Sicherheit und optimale Wirkung.
Schmerzkatheter und tägliche Schmerzvisite
Bei ausgedehnteren oder schmerzhafteren Eingriffen legen wir einen Schmerzkatheter, über den kontinuierlich oder bedarfsadaptiert Lokalanästhetikum verabreicht werden kann. Alle Patienten mit einem liegenden Katheter werden täglich durch unseren Schmerzdienst aufgesucht, kontrolliert und individuell betreut — bis der Katheter nicht mehr benötigt wird.
NRFit — Sicherheit durch Technik
Für alle neuroaxialen (Spinal-, Periduralanästhesie) und peripheren Regionalanästhesieverfahren verwenden wir ausschließlich das ISO-standardisierte NRFit-Verbindungssystem. Diese Steckverbindungen sind so konzipiert, dass gefährliche Verwechslungen mit anderen Kathetersystemen technisch unmöglich sind — ein internationaler Sicherheitsstandard, den wir konsequent umsetzen.
Qualität, die wir messen
Unsere Regionalanästhesiestandards werden kontinuierlich erfasst und im jährlichen Qualitätsbericht des Klinikums Fulda dokumentiert. Über 90 % unserer Patienten berichten von einer guten bis sehr guten Schmerzkontrolle unter laufender Katheteranalgesie. Die Patientenzufriedenheit mit der regionalen Schmerztherapie liegt konsistent über 85 %. Diese Zahlen sind Ausdruck unseres Anspruchs an eine evidenzbasierte, transparente Patientenversorgung.